Schnäppchenjagd im Internet

Black Friday, Cyber Monday und Co: Darauf müsst ihr beim Online-Shopping achten

Der Black Friday naht. Am Freitag (29. November) beginnt der Shopping-Wahnsinn. Dann geht es online und in den Geschäften auf Schnäppchenjagd. Damit daraus kein Fiasko wird, gibt es einiges zu beachten.

  • Zum Black Friday am Freitag (29. November) hoffen viele Leute auf günstige Schnäppchen, doch die Verbraucherzentrale NRW warnt.
  • Gerade zu Rabatt-Aktionen, wie dem Black Friday oder Cyber Monday sollten Kunden vor dem Kauf einige Tipps beachten.
  • Vor allem die Sicherheit der Daten ist beim Online-Shopping am Black Friday wichtig.

Black Friday 2019: Verbraucherzentrale NRW warnt vor Fake-Shops

Dortmund - Egal, ob Fernseher, Kleidung oder Smartphones - am Black Friday hoffen viele Leute darauf, einige Schnäppchen machen zu können. Doch das lädt auch Betrüger ein, im Internet die eine oder andere Falle zu stellen.

Wichtig ist laut der Verbraucherzentrale NRW daher, dass Kunden von Amazon und Co. online nicht per Vorkasse zahlen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass vor allem bei großen Rabatt-Aktionen wie dem Black Friday und Cyber Monday die Ware gar nicht geliefert werden kann. Wer schnell etwas kaufen will, läuft außerdem Gefahr, dass ein Produkt durch Verwechslungsgefahr über einen Fakeshop gekauft wird. Um diese Fehler zu vermeiden, rät die Verbraucherzentrale NRW dazu, per Rechnung oder Lastschrift zu kaufen.

Achtung vor falschen Schnäppchen am Black Friday

Zudem entpuppt sich am Black Friday nicht jedes vermeintliche Schnäppchen als solches. Denn der angegebene reguläre Preis ist meist nur eine unverbindliche Preisempfehlung der Händler, die oftmals bei Rabatt-Aktionen viel zu hoch ist. Statt den versprochenen 50 Prozent konnten Kunden in einer Stichprobe von der Verbraucherzentrale oftmals nur 20 Prozent sparen.

Eine weitere Gefahr ist die virtuelle Anzeige von angeblichen Lagerbeständen durch Balken. Denn die Kunden können nicht einsehen, wie oft es das Produkt tatsächlich noch vorrätig gibt. Davon sollte sich deshalb niemand unter Druck setzen lassen. 

Black Friday 2019: Suchmaschinen-Test soll vor teuren Produkten schützen

Stattdessen lieber die Preise und die Artikel schon vorab in Ruhe vergleichen. Dazu empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW, ein Angebot erst zu kaufen, wenn es auch nach der Suche in zwei unterschiedliche Suchmaschinen nicht günstiger zu finden ist.

Kommt es doch mal zu einem vorschnellen Kauf am Black Friday oder Cymber Monday (2. Dezember), so sei es wichtig, das Widerrufsrecht zu nutzen. Demnach können Kunden ihr Produkt ohne die Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen nach der Lieferung zurücksenden.

Online-Shopping am Black Friday: Sicherheit geht vor

Auch die Sicherheit sollte trotz verlockender Schnäppchen nicht in den Hintergrund rücken. So sollten Kunden beim Online-Shopping, bei dem derzeit einige Produkte besonderes gefragt sind, am Black Friday kein öffentliches WLAN nutzen. Um keine ungewollten Spuren zu hinterlassen, außerdem sollten der Browserverlauf und Cookies gelöscht werden.

Vor dem Kauf sollten Verbraucher laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf ein korrektes Impressum achten. Auch auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzbestimmungen sollte ein Auge geworfen werden.

Passend zum "Black Friday" ruft Verdi für die kommenden Tage (ab dem 29. November) zum Streik beim Online-Riesen Amazon auf. Verdi will weitere Tarifverhandlungen mit Amazon beginnen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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