Günstige Lifehacks

Monitor und Bildschirm reinigen: Bei typischen Fehler drohen Kratzer

Auch Bildschirme von Laptops, Handys oder Fernseher werden dreckig. Aber wie macht man sie am besten sauber?

Dortmund – Fettflecken, Fingerabdrücke oder einfach nur lästiger Staub: Auch Bildschirme von Smartphones und Notebooks müssen regelmäßig gereinigt werden. Mit einfachen Tricks kann man sie wieder saubermachen – doch manche Fehler können verheerende Folgen haben.

NameDestilliertes Wasser
EigenschaftDurch Destillation von Ionen und Spurenelementen befreit.
Inhaltsstoffegedampftes und kondensiertes Leitungswasser

Bildschirm vom Handy oder Laptop sauber machen: Das sollte man vermeiden

Bevor man loslegt ist es daher wichtig zu wissen, wie man seinen Bildschirm auf keinen Fall reinigen sollte: Wie utopia berichtet, sollte das Reinigungstuch niemals komplett nass sein. Denn: Das Wasser könnte in den Bildschirm beziehungsweise das Smartphone oder Notebook gelangen und dort Kurzschlüsse verursachen.

Außerdem sollte auf Reiniger verzichtet werden, die auf Alkohol oder Ammoniak basieren. Sie sind viel zu aggressiv und können die Schutzschicht des Monitors angreifen. Klarspüler oder Glasreiniger enthalten beispielsweise oft viel Alkohol. Letzter kann sogar Schlieren oder Kratzer auf Bildschirmen verursachen – das Gleiche gilt für Scheuermittel oder Politur.

Auch Küchenschwämme oder gängige Küchentücher sind leider zu rau, um Smartphone und Notebooks damit zu reinigen. Sie können ebenfalls für Kratzer sorgen. Aber womit macht man die Endgeräte dann sauber?

Bildschirm richtig sauber machen: Einfache Mittel helfen – kein Putzmittel nötig

Bevor es losgeht, sollte man das Endgerät vom Strom nehmen. Also den Stecker beim PC oder Fernseher ziehen und den Laptop oder das Smartphone ausschalten. Danach ist das saubermachen kein Hexenwerk mehr und benötigt nicht einmal den Einsatz von Reinigern. Um zuerst gröberen Dreck zu entfernen, hilft ein feuchter, aber eben nicht nasser Lappen, etwa aus Mikrofaser.

Schwer erreichbare Stellen, wie Ränder oder Scharniere können mit einem Wattestäbchen gesäubert werden. Tipp: Das Wattestäbchen eignet sich auch, um Tastaturen von Laptop zu reinigen (mehr Lifehacks bei RUHR24 finden).

Beim Bildschirm sauber machen sollte man Fehler vermeiden.

Nur, wenn der Dreck besonders hartnäckig ist, kann man eine schonende Reinigungslösung hinzuziehen. Und die kann man sogar einfach selber machen. Dafür braucht man lediglich destilliertes Wasser und reinen, weißen Essig. Da destilliertes Wasser kein Kalk enthält, ist es besonders schonen zu den Displays. Die beiden Flüssigkeiten werden einfach 1:1 gemischt und mit einer Sprühflasche auf ein Tuch gegeben. Sie sollte aber niemals direkt auf den Bildschirm gesprüht werden: Die Feuchtigkeit könnte ihn beschädigen.

Mikrofasertuch als Wundermittel: Bildschirm sauber machen

Wenn der Bildschirm erst wieder blitzblank ist, kann man auch mit der Vorsorge starten. Denn wer den Monitor einmal die Woche mit einem sauberen Mikrofasertuch behandelt, dann Dreck sogar vorbeugen. Der Vorteil: Die Tücher verursachen keine Kratzer an der empfindlichen Bildschirmoberfläche.

Auch ausgediente Brillenputztücher eigenen sich perfekt, um damit noch Bildschirme sauberzumachen. Grundsätzlich ist es am besten, wenn man von oben nach unten wischt. Kreisbewegungen können den Schmutz auf dem Laptop oder Handy nur noch stärker verteilen. Backbleche lassen sich ebenfalls mit einigen Tipps wieder reinigen. Hierzu eignen sich günstige Hausmittel wie etwa Essig und Natron.

Rubriklistenbild: © Lena Zschirpe/RUHR24

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