Sicherheitsvorkehrung

Bargeld zuhause aufbewahren: Hohe Summe für den Notfall überrascht

Für den Notfall ist es ratsam, etwas mehr Bargeld zu Hause zu haben. Der Zivilschutz befürwortet eine bestimmte Summe.

Dortmund – Viele Menschen greifen zu technologischen Neuheiten, wenn es um die Bezahlung an der Kasse geht. Kontaktlos über Smartphone-Apps und Smart-Watch wird das Zahlen immer digitaler. Nichtsdestotrotz kann es hilfreich sein, einen Bargeld-Vorrat anzulegen.

Bundesamtfür Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
RatschlagBargeldvorrat zu Hause für den Notfall
MengeAusreichend für ein paar Tage

Deutscher und Österreichischer Zivilschutz haben unterschiedliche Ansätze bei der Summe des Vorrates

Während das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Deutschland dazu aufruft, lediglich genügend Bargeld für den Notfall zu haben, spricht der österreichische Zivilschutz von einer genauen Mindestsumme. Aber warum ist ein Bargeld-Vorrat überhaupt sinnvoll?

Einen Bargeldvorrat zu Hause zu haben ist nützlich, da es immer mal wieder zu technischen Problemen kommen kann. Erst vor Kurzem gab es flächendeckende Störungen bei der Kartenzahlung an deutschen Supermarktkassen. Für mehrere Tage waren Zahlungen nur in bar möglich.

Das BBK in Deutschland schlägt in einer Checkliste vor, welche Mittel für einen 10-Tage Notfall-Vorrat hilfreich sind. Neben Grundnahrungsmitteln und Medikamenten steht auch Bargeld mit auf der Liste. Eine präzise Angabe macht das Bundesamt hierfür nicht. Die Bargeldmenge sollte lediglich ausreichend sein.

Bargeld-Vorrat: Österreichische Zivilschutz-Behörde empfiehlt klare Summe

Anders als das BBK in Deutschland macht der österreichische Zivilschutz eine klare Angabe, wie der Bargeld-Vorrat genau aussehen soll. So rät die Behörde dazu, pro Haushalt 500 Euro für den Notfall zu haben. Am besten in kleinen Scheinen.

Natürlich hängt die Summe von der Größe des Haushaltes ab. Ein Single-Haushalt benötigt logischerweise eine kleinere Summe als eine Großfamilie. So könnten diese Schwankungen der Grund für die ungenauere Angabe des BBK sein, im Vergleich zum österreichischem Ansatz.

Zur Sicherheit ist es sinnvoll, einen Bargeldvorrat im Haus zu haben.

Vorsicht: Manche Verstecke für Bargeld sind längst kein Geheimnis mehr

Wenn eine passende Summe Bargeld zusammengekommen ist, sollte man sich Gedanken darüber machen, wo die Lagerung am sichersten ist. Viele vermeintlich versteckte Orte sind sehr bekannt unter Einbrechern. Laut Chip sind Matratzen, Bücher und Kaffeedosen keine guten Orte, um Bargeld zu lagern. Besser seien Tresore oder eine günstigere Variante wie Steckdosen-Safes.

Zusätzlich ist es wichtig darauf zu achten, dass das Bargeld an einem Ort gelagert ist, welches möglichst unauffällig für Feuer- und Wasserschäden ist (weitere Sicherheits-Tipps und Warnungen auf RUHR24).

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