Sharkbot und Vultur

5 Smartphone-Apps sofort löschen – Anwendungen klauen Bank-Daten

Apps aus dem Google Play Store können zur echten Gefahr werden. Einige haben es auf sensible Daten abgesehen. User sollten sie sofort löschen.

Dortmund – Sie sind kleine Alltagshelfer, sorgen für eine Ablenkung zwischendurch oder halten User immer auf dem Laufenden. Smartphone-Apps können aber auch zur echten Gefahr werden. Aktuell sollten User ihre App-Sammlung auf fünf Anwendungen überprüfen.

Apps aus dem Google Play Store werden zur Gefahr – nachdem sie ein Update installieren

Hacker haben es im aktuellen Fall auf die Bankdaten der User und somit vor allem auf ihr Geld abgesehen. Die sogenannten Dropper-Apps wurden im Google Play Store angeboten und tun zunächst auch das, was sie sollen.

Doch nach kurzer Zeit verlangen die Apps ein Update. Jetzt wird es gefährlich. Denn nun beginnt die Installation von kritischer Malware über einen gefälschten App-Store. Darunter sind laut Techbook Banking-Trojaner, die es auf Kontodaten abgesehen haben.

Android-Apps haben es auf Daten von Sparkasse, Targobank und Commerzbank abgesehen

Dabei haben es die Trojaner laut Medien-Berichten vor allem auf die Bankdaten von Apps wie N26, Paypal, Targobank, Sparkasse, Postbank und Commerzbank abgesehen. Bekommen die Hacker die Daten in die Finger, wird es brandgefährlich (mehr digitale News bei RUHR24).

Google hat die Apps zwar bereits aus dem Play Store entfernt. Doch User müssen sie selbst von ihrem Smartphone löschen, um wieder sicher zu sein. Diese Apps sollten Nutzerinnen und Nutzer sofort von ihrem Smartphone löschen:

  • Codice Fiscale 2022 (Trojaner Sharkbot)
  • File Manager Small, Lite (Trojaner Sharkbot)
  • Recover Audio, Images & Videos (Trojaner Vultur)
  • Zetter Authentication (Trojaner Vultur)
  • My Finances Tracker (Trojaner Vultur)
Einige Apps haben es auf sensible Daten abgesehen. User sollten sie sofort löschen.

Trojaner versteckt in Android-Apps – diese Warnzeichen sollten User skeptisch machen

Zwar gibt es laut Chip keinen zuverlässigen Schutz vor gefährlicher Schadsoftware. Allerdings gibt es einige Alarmsignale, bei denen User stutzig werden sollten.

Verdächtig werden Apps, wenn sie nach Berechtigungen fragen, die sie für ihren eigentlichen Zweck gar nicht benötigen. So braucht ein Dateimanager in der Regel keinen Zugriff auf GPS. Eine erneute Abfrage der Log-in-Daten, obwohl man bereits eingeloggt ist, sollte ebenfalls eine Warnung sein. Gibt es Fehler in der Rechtschreibung, funktionieren Buttons oder Links nicht, ist das auch kein gutes Zeichen.

Rubriklistenbild: © MEV/IMAGO

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