Backofen reinigen: Diese Mittel aus dem Haushalt helfen garantiert besser als Chemie

Backofen reinigen mit Mitteln aus dem Haushalt und ohne Chemie
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Backofen reinigen mit Mitteln aus dem Haushalt und ohne Chemie

Backofen reinigen ist ein üble Angelegenheit. Aber mit diesen Mitteln aus dem Haushalt wird es in Zukunft zum Kinderspiel - und noch günstiger als Chemie.

Bratenfett, Kuchenteig oder geschmolzener Käse - irgendwas geht im Backofen immer daneben, was dann so richtig schön einbrennt. Das Reinigen wird zu einer regelrechten Tortur. Dabei kann es so einfach sein - und zwar ganz ohne Chemie, sondern mit Hausmitteln, die jeder zuhause hat.

Backofen reinigen ohne Chemie und stundenlanges schrubben

Festtagsbraten, Plätzchen oder Weihnachtsgans: Bald steht Weihnachten vor der Tür und der Backofen kommt wieder besonders häufig zum Einsatz. Höchste Zeit also, ihn noch einmal einer Grundreinigung zu unterziehen.

Klar, viele Haushalte sind inzwischen mit äußerst modernen Geräten ausgestattet: Zum Beispiel mit einem Backofen mit Selbstreinigungsfunktion. Hier muss der Ofen über eine Zeitspanne von bis zu drei Stunden auf rund 500 Grad erhitzt werden, damit der Schmutz verbrennt und zu Asche zerfällt.

Der Backofen muss dann nur noch ausgewischt werden. Das ist sicher die bequemste Lösung, aber auch die teuerste. Dabei geht es mit ebenso wenig Aufwand viel günstiger: Und zwar mit altbewährten Mitteln aus dem Haushalt.

Backofen reinigen mit altbewährten Mitteln aus dem Haushalt

Backpulver ist, neben vielen anderen altbewährten Mitteln, die Allzweckwaffe Nummer 1 aus dem Haushalt. Wer braucht da noch teure Chemiekalien, wenn es doch günstiges Backpulver schon tut.

Dafür muss man aus Backpulver und Wasser einfach eine Paste anrühren und diese auf die eingebrannten Stellen geben. Das Ganze mindestens 30 Minuten lang einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch reinigen.

Ist der Schmutz besonders hartnäckig, nimmt man statt Wasser einfach Essig. Zusätzlich kann eine Schale mit dem Gemisch in den Backofen gestellt werden. Diesen einfach für rund 45 Minuten auf 100 Grad erhitzen und schon blitzt und blinkt der Ofen wieder wie neu.

Zitrone, Salz und Natron statt Chemie im Backofen

Wer kein Backpulver zu Hause hat, kann stattdessen auch Natron verwenden. Auch das wird mit Wasser gemischt zu einem echten Wundermittel im Haushalt.

Alternativ lässt sich auch ganz normales Küchensalz verwenden: Dafür einfach den Backofen mit einem feuchten Lappen auswischen und an den markanten Stellen mit Salz bestreuen. Danach den Ofen auf 50 Grad erhitzen und warten bis das Salz braun wird. Backofen auswischen und fertig.

Wer sich jetzt noch einen guten Duft wünscht, greift einfach auf ein Zitrone zurück: Dafür den Zitronensaft mit etwas Wasser mischen und in einer Auflaufform in den 120-Grad erhitzten Ofen stellen. Das duftet nicht nur herrlich und neutralisiert die Gerüche im Backofen, sondern durch den Wasserdampf lösen sich auch noch die Fettflecken.

Ab in die Wanne ihr Backbleche!

So nun ist der Backofen schon mal sauber, jetzt gibt es da aber noch die Backbleche. Und die sind mit ihren Windungen und Rillen auch nochmal eine echte Herausforderung - aber nicht mit diesem Trick.

Man nehme Backofenrost, Backbleche und Seitengitter und lässt sich dann erstmal schön ein Bad ein - nein, natürlich nicht für einen selbst, sondern für die Bleche. Als Badezusatz gibt es das beliebte Natron oder Backpulver.

Und dann heißt es abwarten: Umso länger die Bleche einweichen, desto leichter lassen sich die fettigen Rückstände und Verkrustungen danach abwischen. Die Erfahrung sagt: Ab 6 Stunden erzielt man sauber Ergebnisse. Außerdem sollte das Wasser so heiß wie möglich in die Wanne eingelassen werden.

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