Achtung Motorschaden

Auto fahren: Ölstand sollte unbedingt regelmäßig geprüft werden

Leuchtet die rote Lampe auf, kann es bereits zu spät sein. Den Ölstand sollten Autofahrer daher regelmäßig überprüfen.

Stuttgart - In der Fahrschule hat man gelernt, wie man den Ölstand beim Auto misst. Doch überprüfen Autofahrer das Öl in der Realität eigentlich? Die Sachverständigen-Organisation Dekra weist darauf hin, alle 1000 Kilometer und vor längeren Fahrten den Ölstand des Autos zu checken.

Auto fahren: Rote Warnlampe leuchtet? Auto schnell abstellen

Für eine korrekte Ölstandskontrolle muss das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche stehen. Der Motor sollte warm sein, vor dem Messen allerdings ein bis zwei Minuten abkühlen. Die Dekra empfiehlt, bei einem zu niedrigen Stand einen Viertelliter einzugießen und dann noch einmal nachzumessen. Welches Öl das Richtige ist, können Fahrer in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges nachlesen oder in der Werkstatt des Vertrauens erfragen.

Alle 1000 Kilometer oder vor einer längeren Reise prüft man besser den Ölstand des Autos.

Fehlt es an Öl verschleißt der Motor, es treten thermische Probleme und Funktionsstörungen oder sogar ein kapitaler Motorschaden auf. Ein zu hoher Ölstand (über der Maximum-Marke) kann ebenfalls zu Schäden führen (mehr zu Auto fahren und Verkehrsregeln bei RUHR24). 

Leuchtet die rote Lampe mit dem Ölkännchen-Symbol auf, gibt es ein Problem mit dem Öldruck. Autofahrer sollten dann sofort anhalten, den Motor abschalten und Hilfe holen. Flackert die orange-gelbe Kontrolllampe (Ölkännchen mit Wellenlinie) auf, muss umgehend der Ölstand geprüft und wenn nötig Öl nachgefüllt werden. DPA

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa-tmn

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