Die nächste Generation

Neues iPhone 13 steht in den Startlöchern – doch Apple fehlt es an Innovationen

Beim Online-Event „California streaming“ hat Apple am Dienstag (14. September) die iPhone 13-Generation präsentiert. Es gibt gleich vier neue Modelle – die Highlights im Überblick.

Deutschland – Apple-Fans haben lange darauf gewartet: Jetzt wurde das iPhone 13 endlich offiziell vorgestellt. Gleich vier Modelle bringt der kalifornische Konzern auf den Markt. Grundsätzlich hat sich optisch gegenüber dem Vorgängermodell iPhone 12 nicht viel verändert – ein paar Überraschungen gibt es aber trotzdem. Und auch was die inneren Werte angeht, hat das neueste iPhone einige Highlights zu bieten (mehr News rund um Digitales auf RUHR24).

Apple Inc. US-amerikanisches Technologieunternehmen
Gründung1. April 1976, Los Altos, Kalifornien, Vereinigte Staaten
CEOTim Cook

Das neue iPhone13 kommt – die wichtigsten Infos zu Modellen, Farben und Preisen

Insgesamt bringt Apple vier neue Modelle auf den Markt:

  • die teureren und leistungsstärkeren Modelle: iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max
  • sowie die günstigeren: iPhone 13 und iPhone 13 mini

Das iPhone 13 und iPhone 13 mini gibt es in fünf Farben: Rosé, Blau, Mitternacht, Polarstern und (Product)Red. Das iPhone 13 ist ab 899 Euro erhältlich. Das günstigste Modell, das iPhone13 mini ab 799 Euro.

iPhone 13 und iPhone 13 mini kommen in fünf Aluminium-Farben.

Die leistungsstärkeren Modelle iPhone 13 Pro und Pro Max kommen in den Farben Graphit, Gold und Silber daher – außerdem auch in dem ganz neuen Sierrablau. Das iPhone 13 Pro ist ab 1.149 Euro erhältlich, das Pro Max ab 1.249 Euro. 

Wer sich das beste Modell gönnen möchte, wählt das Pro Max mit sage und schreibe einem Terabyte Speicher. Diese Variante kostet aber auch satte 1.829 Euro. Das iPhone 13 Pro ist für 1.729 Euro mit einem Terabyte Speicherplatz erhältlich.

Apples neue Generation – die vier Modelle des iPhone 13 im Überblick

Die Unterschiede zwischen den Pro-Versionen und den günstigeren beginnen bereits beim Rahmen: Die Pro-Modelle haben einen Edelstahlrahmen, iPhone 13 und iPhone 13 mini sind mit einem Alurahmen ausgestattet.

Laut den Digital-Experten von t3n.de sowie Netzwelt.de sind das die wesentlichen technischen Unterschiede der günstigeren Modelle im Vergleich:

iPhone 13 mini/ iPhone 13
Display/ max. Displayhelligkeit/ DisplaygrößeOLED Super Retina XDR Display/ 800 Nits maximale typische Helligkeit/iPhone 13 mini: 5,4 Zoll; iPhone 13: 6,1 Zoll
verfügbare SpeicherkapazitätenDisplaygröße
KameraDual-Kamera (Weit, Ultraweit)
AbmessungeniPhone 13 mini: 131,5 x 64,2 x 7,65 mm; iPhone 13: 146,7 x 71,5 x 7,65 mm
GewichtiPhone 13 mini: 141 Gramm; iPhone 13: 174 Gramm

Die Pro-Versionen warten mit diesen technischen Details auf:

iPhone 13 Pro/ iPhone 13 Pro Max
Display/ max. Displayhelligkeit/ DisplaygrößeOLED Super Retina XDR Display mit ProMotion/1000 Nits maximale typische Helligkeit/ iPhone 13 Pro: 6,1 Zoll; iPhone 13 Pro Max: 6,7 Zoll
verfügbare Speicherkapazitäten28 GB / 256 GB / 512 GB / 1TB
KameraTriple-Kamera (Weit, Ultraweit, Tele), optischer Zoom, Apple ProRAW
AbmessungeniPhone 13 Pro: 146,7 x 71,5 x 7,65 mm; iPhone 13 Pro Max: 160,8 x 78,1 x 7,65 mm
GewichtiPhone 13 Pro: 204 Gramm; iPhone 13 Pro Max: 240 Gramm

Das neue iPhone 13 – die Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen

Zwar unterscheidet sich die neue Generation optisch nicht so sehr von ihren Vorgängermodellen. Sie bringen aber einige neue Features und Verbesserungen mit. Das sind wichtige Highlights, mit denen auch schon die erschwinglicheren Modelle iPhone 13 und iPhone 13 mini, aufwarten:

  • Ein wichtiges Merkmal aller neuen Modelle ist die Kamera: Die Kameralinsen sind bei der neuen Generation diagonal zueinander angeordnet.
  • Weitere große Änderung aller neuen Modelle ist die um 20 Prozent kleinere Notch (Aussparung am oberen Displayrand). Dadurch wird die Bildschirmfläche größer.
  • Eine neue Weitwinkelkamera mit größeren Pixeln und optischer Bildstabilisierung Sensorverschiebung sorgt für bessere Fotos und Videoaufnahmen bei wenig Licht.
  • Das neue Feature „Fotografische Stile“ zum Personalisieren der iPhone Kamera: Damit können Nutzer ihre persönlichen Fotoeinstellungen anwenden. Der Trick: Anpassungen bei Farbton, Wärme und Lebendigkeit können vorgenommen werden, ohne andere Bildelemente wie Hauttöne zu ändern. 
  • Der neue Kinomodus mit Tiefeneffekt und automatischer Fokusänderung vom Vorgrund in den Hintergrund. So lassen sich Videos herstellen, die den Hintergrund unscharf darstellen. Apples Versprechen: Auch unerfahrenen Filmemachern gelingen damit angeblich „kinoreife Aufnahmen“. 
  • Der A15 Bionic Chip, dank dem die Modelle schneller und energieeffizienter sind als beim Vorgänger, dem iPhone 12.
  • IP68 Wasserschutz 
  • Die Speicherkapazität beginnt jetzt bei 128 GB, das ist doppelt so viel wie vorher.
  • Verbessertes 5G – für schnellere Verbindungen als beim iPhone 12.
  • Alle vier Modelle haben gegenüber ihren jeweiligen Vorgängern eine längere Akkulaufzeit.
  • Die Displays der beiden Pro-Modelle können nun zudem doppelt so viele Bilder anzeigen wie bisher – bis zu 120 pro Sekunde. Das soll flüssigeres Scrollen und schnellere Reaktionen ermöglichen. Apple bezeichnet diese Technologie als „ProMotion“.
  • Auch iOS15 bringt einige Änderungen mit sich: Mitteilungen haben einen neuen Look, FaceTime-Anrufe werden aufgrund des neuen Porträtmodus realistischer.

iPhone 13: am 24. September startet der Verkauf im Einzelhandel – echte Innovationen fehlen

Die neuen iPhone-Modelle können ab Freitag, 17. September vorbestellt werden. Ab Freitag, den 24. September sind sie im Handel erhältlich. Ob es zum Verkaufsstart wieder einen echten Run auf die neuen Modelle geben wird, bleibt aber abzuwarten.

Denn bei aller Begeisterung für immer noch mehr Leistung, bessere Bildqualität und mehr Speicherplatz: Das seit 2007 im Handel verfügbare Smartphone von Apple löst schon längst nicht mehr die Begeisterungsstürme aus wie einst.

Dennoch verzeichnete der Konzern im ersten Quartal 2021 mit rund 111 Milliarden Dollar den bislang höchsten Quartalsumsatz in seiner Unternehmensgeschichte. Der Konzern ist dabei noch stark abhängig vom iPhone-Verkauf. Nicht umsonst bringt Apple mittlerweile auch Modelle für den kleineren Geldbeutel auf den Markt.

Vermehrt setzt Apple zwar auch auf andere Produkte – aber nicht immer mit Erfolg: Im März hatte der Konzern ein beliebtes Produkt vom Markt genommen. Offensichtliche Produkt-Innovationen wie etwas das faltbare Handy von Konkurrent Samsung lassen bei Apple weiter auf sich warten.

Rubriklistenbild: © Apple

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