Tipps für den Haushalt

Äpfel richtig lagern: Kühlschrank oder Keller? Wo sie lange haltbar bleiben

Die Paradiesfrucht kann bis zu ein Jahr lang halten. Mit einigen Tricks klappt es problemlos.

Dortmund – In den meisten deutschen Haushalten findet man sie immer mal wieder: die Äpfel. Egal ob im Kuchen oder als Snack zwischendurch, sie sind vielseitig einsetzbar. Auch in Smoothies aus dem Supermarkt gibt es sie. Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hält das beliebte Obst normalerweise fünf Monate lang. Mit einigen Tipps und Tricks kann die Haltbarkeit allerdings mehr als verdoppelt werden.

ObstApfel
VitamineVitamine A, B, C und E
MineralienKalium

Äpfel richtig lagern: Wo die Äpfel für eine lange Haltbarkeit nicht aufbewahrt werden sollten

Einige Menschen lagern unterschiedlichste Apfelsorten in einer Obstschale in der Küche oder auf dem Esstisch. Dort sind sie allerdings nicht gut platziert, da sie dem restlichen Obst schaden. Schuld daran ist das Gas Ethylen, welches dafür sorgt, dass andere Obstsorten schneller reifen und verderben, sobald sie damit in Kontakt geraten.

Deshalb wird laut Öko-Test empfohlen, die Äpfel getrennt zu lagern, denn es bieten sich zahlreiche Alternativen zur Obstschale an. Exemplare mit Druckstellen oder Rissen sollten dort allerdings gar nicht erst landen, sondern schnell verzehrt werden. Das gilt auch für Kartoffeln, die schon Keimlinge entwickelt haben.

Äpfel lagern: Wann die Äpfel im Kühlschrank und im Keller aufbewahrt werden können

Anstelle einer Obstschale können die Paradiesfrüchte im Kühlschrank aufbewahrt werden – zumindest wenn sie zeitnah verspeist werden. Bei einer längeren Lagerung bietet sich ein kühler und dunkler Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit an, wie beispielsweise der Keller (alle Lifehacks auf RUHR24).

Dort sollte das Obst allerdings nicht direkt nebeneinander gelagert werden, denn wenn die Äpfel sich berühren entstehen schnell Druckstellen. Mit etwas Abstand können sie jedoch problemlos auf Holzbrettern oder Papier verteilt werden. Doch der Keller ist nicht die einzige Möglichkeit für die Aufbewahrung.

Worauf bei der Lagerung der Äpfel geachtet werden sollte:

  • Wenn die Raumluft zu trocken ist, fangen Äpfel an zu schrumpeln.
  • Äpfel sollten nicht gestapelt werden, da sie sonst Druckstellen bekommen und schneller schimmeln.
  • Faule Äpfel sollten regelmäßig aussortiert werden, da sich die Fäulnis schnell ausbreiten kann.

Äpfel richtig lagern: Wie man sie im Gefrierfach bis zu ein Jahr lang haltbar machen kann

Wer die Äpfel besonders lange lagern möchte, sollte viel Platz im Gefrierfach haben. Dort hält sich das Obst problemlos bis zu einem Jahr. Dabei verliert es allerdings oft an Aroma und Konsistenz. Für das Zubereiten von Apfelmus und zum Backen eignen sich die eingefrorenen Äpfel trotzdem gut. Aber Vorsicht: Nicht alle Lebensmittel können einfach so eingefroren werden.

Um sie im Gefrierfach zu platzieren, werden die Äpfel zunächst in Stücke geschnitten. Diese werden im Anschluss auf ein Brett ausgelegt und für ein bis zwei Stunden in das Kühlregal gelegt. Danach können die Spalten in eine gefrierfeste Dose umgefüllt werden, ohne dass sie aneinander kleben bleiben.

Zum Auftauen können die Äpfel für einige Stunden in den Kühlschrank gelegt und im Anschluss bei Zimmertemperatur erwärmt werden. Dadurch wird verhindert, dass das das Kernobst matschig wird.

Äpfel werden nach dem Schälen schnell braun.

Die richtigen Äpfel lagern: Welche Sorten sich am besten für die Aufbewahrung eignen

In Deutschland wachsen verschiedene Äpfel: Frühsorten und Lageräpfel. Ein großer Unterschied ist, dass Lageräpfel nach dem Pflücken nachreifen und daher besser für eine Lagerung geeignet sind. Währenddessen wandeln sie die Stärkereste zu Zucker um. Dadurch bekommt das Obst einen deutlich süßeren Geschmack.

Rubriklistenbild: © Jens Wolf/DPA

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