Verletzungsgefahr

Rückruf bei Kik: Discounter hat wichtigen Rat für Kunden

Der Nonfood-Discounter Kik ist aktuell von einem Rückruf betroffen. Kunden sollten den Artikel nicht mehr benutzen.

NRW – Nach dem Rückruf eines Ladekabels, ist jetzt der nächste Alltagsgegenstand von einer Verbraucherwarnung betroffen. Die Einzelhandelskette Kik Textilien und Non-Food GmbH informiert über den Rückruf eines Deko-Artikels. Eine Verletzungsgefahr für Kunden kann nicht ausgeschlossen werden.

UnternehmenKik
CEOPatrick Zahn (1. Jan. 2016–)
HauptsitzBönen, NRW

Rückruf bei Kik: Hinweis für Kunden – Hocker könnte zu Verletzungen führen

Betroffen ist ein Samthocker mit Metallrand. Wie der Textil-Discounter angibt, entspricht das Möbelstück nicht den Qualitätsansprüchen des Unternehmens. Von der Verwendung rät Kik daher dringend ab.

Doch was ist das Problem mit dem Samthocker? Bei dem Deko-Artikel können laut Kik die Seitenränder eingedrückt werden – hierbei handelt es sich offenbar aber nicht um eine gewollte Funktion. Wie das Unternehmen mitteilt, wird dadurch nämlich der zugehörige Metallfuß freigelegt, was wiederum zu Verletzungen führen kann.

Kik-Rückruf: Qualitätsmängel bei Produkt sorgt für Verkaufsstopp

Kunden, die das Möbelstück also gekauft haben, sollten den Rückruf daher unbedingt ernst nehmen und den Hocker zu einer Kik-Filiale zurückbringen.

Die genauen Eckdaten zu dem Produkt:

  • Samthocker mit Metallrand
    Preis: 19,99 Euro
    Auftrag: 1128451
    WGR: 926
Diese Hocker sollten nicht mehr benutzt werden.

Rückruf von Samthocker bei Kik: Das müssen Kunden jetzt wissen

Kunden, die das Produkt gekauft haben, sollten den Hocker nicht mehr verwenden. Stattdessen fordert Kik sie dazu auf, ihn in die Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet, gibt der Discounter an.

Bei weiteren Rückfragen steht der Kundenservice von Kik unter der 0049 (0) 2383/ 95- 4521 zur Verfügung. Der Anruf kostet jedoch 3 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz.

Rückrufe sind keine Seltenheit: Das ist der Grund für die vielen Warnungen

Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kosmetik oder Alltagsgegenstände wie Ladekabel oder Steckdosen sind inzwischen häufig von Rückrufen betroffen. Viele Verbraucher haben das Gefühl, dass sich die Warnungen regelrecht häufen. Das liegt jedoch nicht etwa an der minderen Qualität der angebotenen Produkte, die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch. Hersteller stehen schlicht noch stärker in der Pflicht als früher, Kontrollen durchzuführen.

Rubriklistenbild: © Tim Brakemeier/dpa; Collage: RUHR24

Mehr zum Thema