In der kalten Jahreszeit

Amaryllis im Winter: So einfach blüht die Pflanze farbenfroh

Amaryllis können bei passender Pflege an Weihnachten leuchtend blühen. Einige Tipps helfen Hobby-Gärtnern in der kalten Jahreszeit.

Deutschland - Weihnachten ist nicht mehr weit und in unzähligen Haushalten beginnt das Dekorieren. Auch im Herbst und Winter muss man nicht auf die Pracht von Blumen und Gräsern verzichten. Wenn man sie richtig pflegt, kann die Amaryllis mit ihren bunten Blüten auch in der kalten Jahreszeit für feierliche Stimmung sorgen.

PflanzeAmaryllis
FamilieAmaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
OrdnungSpargelartige (Asparagales)

Amaryllis im Winter zum Blühen bringen: Standort ist entscheidend für bunte Blumen

Amaryllis gibt es nicht nur bei Floristen oder im Gartencenter. Auch bei Ikea können Kunden auf der Suche nach der Pflanze fündig werden. Neben weißen Blüten empfiehlt sich vor allem die rote Variante für die kommenden Feiertage. Wichtig ist dabei zu beachten, dass es sich um eine tropische Blume handelt.

Daher sollte man die Pflege an ihre entsprechenden Bedürfnisse anpassen. Ein Platz im winterfesten Garten zwischen anderen Pflanzen bei niedrigen Temperaturen ist eher weniger von Vorteil, da sie frostempfindlich ist.

Für winterliche Deko innerhalb des Zuhauses eignet sich die Amaryllis trotzdem optimal. Denn die Blütezeit dauert von Dezember bis Februar. Wichtig für die Entfaltung der Blüten ist der Standort. Dieser sollte nach Informationen des NDR hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung sein.

Amaryllis: Vorsicht bei Pflege von beliebter Winter-Blume

Auch die Temperatur spielt eine große Rolle bei der Pflege der Amaryllis. Aufgrund ihrer tropischen Herkunft sollte es im Raum etwa 15 bis 20 Grad Celsius warm sein. Zu beachten gibt es auch etwas bei der Erde der Pflanze und der damit verbundenen Wasserversorgung (weitere Garten-News bei RUHR24).

Wer möglichst lange Freude an den farbenprächtigen Blüten haben möchte, sollte darauf achten, dass die Erde gleichmäßig befeuchtet ist und regelmäßig gegossen wird. Zu nass sollte der Boden allerdings nicht sein.

Die Amaryllis ist vor allem im Winter eine beliebte Zimmerpflanze.

Das Portal Mein schöner Garten weist zudem darauf hin, dass beim Berühren der Zwiebelblume, die oft auch als Schnittblume erhältlich ist, besondere Vorsicht geboten ist. Denn sie gilt als giftig.

Amaryllis überwintern: Kontrast-Programm für Pflanze befolgen

Pflanzen-Liebhaber, die sich für die Variante mit Knolle entscheiden, können die Amaryllis auch im kommenden Jahr noch weiter nutzen. Im Frühjahr sollte sie daher mit frischer Erde versorgt und umgetopft werden, empfiehlt der NDR. Dadurch bekommt sie ausreichend Nährstoffe und kann Wurzeln entwickeln.

Um Fäulnis, Schimmel öder Krankheiten bei der Pflanze zu verhindern, sollten allerdings sämtliche Teile entfernt werden, die abgestorben sind. Den welken Stängel sollte man zudem glatt abschneiden.

Vorsicht gilt allerdings, falls die Pflanze noch keine (neuen) Triebe entwickelt hat. Die Pflege sollte dann das komplette Kontrastprogramm zur Pflege im Winter sein. Kühl und dunkel sollte der Ort sein, an dem der Blumentopf mit der Zwiebel steht bis zum ersten Austrieb.

Rubriklistenbild: © obs/Blumenbüro/Pflanzenfreude.de

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