Länger frisch halten

Altes Brot verwerten: Hilfreiche Tipps lassen es wieder wie frisch wirken

Brot wird oft schneller hart, als man es essen kann. Altes Brot kann man trotzdem noch gut verwerten. Einige Tipps, wie man es wieder frisch macht.

  • Brot trocknet schnell aus und wird für das Frühstück dann ungenießbar.
  • Trotzdem sollte man altes Brot nicht sofort entsorgen.
  • Es gibt einige Tipps und Rezepte, um den Laib zu retten.

NRW - Wer altes Brot übrig hat, sollte es nicht direkt wegwerfen. Denn trockenes Brot ist viel zu schade für die Mülltonne. Stattdessen kann man noch einiges damit anstellen, dabei ist es egal, ob es Toastbrot, Vollkornbrot oder Brötchen sind.

Altes Brot sinnvoll verwenden: Es muss nicht immer Paniermehl sein

Wer das Brot lieber noch klassisch in Scheiben verwerten möchte, sollte es im Toaster oder im Backofen aufbacken und anschließend und noch warm mit Butter oder Olivenöl bestreichen.

Die nächste offensichtliche Möglichkeit, altes Brot noch sinnvoll zu benutzen ist wohl Paniermehl daraus herzustellen. Doch auch andere Rezepte lassen sich genauso einfach umsetzen. So eignet sich trockenes Brot beispielsweise hervorragend, um daraus Croutons zu machen, wie Öko-Test berichtet.

Aus altem Brot noch etwas Leckeres machen: Brotsalat und Croutons sind gelingsicher

Dazu schneidet man das alte Brot, am besten Weißbrot oder Toastbrot, in kleine Würfel. Diese können dann mit Butter oder Olivenöl in einer Pfanne angebraten werden, bis sie knusprig sein. Ganz ähnlich lässt sich auch ein leckerer Brotsalat herstellen. Hierzu können die Würfel außerdem noch mit Knoblauch angebraten werden.

Mit Tomate, Basilikum und einer Vinaigrette wird aus dem alten Brot im Handumdrehen ein leckeres Sommergericht. Der Brotsalat lässt sich außerdem noch mit allerlei Gemüse, Rucola, Kernen und Schafskäse aufpeppen. Es gibt aber viele verschiedene Varianten für das einfache Gericht (mehr Rezepte und Tipps auf RUHR24.de).

Brotchips eignen sich perfekt, um altes Brot sinnvoll zu verwenden

Noch ein Tipp, bei dem das Brot ordentlich geröstet wird, sind knusprige Brotchips. Dafür sind ganz dünne Brotscheiben ideal, die nebeneinander auf ein Backblech gelegt werden (Backpapier nicht vergessen). Die Scheiben werden dann auf Olivenöl bestrichen und je nach Geschmack mit Kräutern oder Gewürzen bestreut.

Dann werden die dünnen Brotscheiben bei 180 Grad acht bis zehn Minuten im Backofen gebacken. Wenn sie fertig sind, passen verschiedene Dips dazu oder man nascht sie einfach so.

Dass Brot austrocknet, kann jedem mal passieren. Alte Scheiben gehören aber nicht automatisch in die Mülltonne. 

Altes Brot nicht wegwerfen: Rezepte wie Arme Ritter eignen sich perfekt

Eine leckere Art der Resteverwertung sind auch Arme Ritter, auch als "French Toast" bekannt. Dazu einfach trockenes Brot halbieren und in einer Mischung aus 300 Milliliter Milch, zwei Eiern, 40 Gramm Zucker und etwas Vanillezucker einweichen. Diese Mischung reicht für etwa sechs Scheiben Brot. Die Scheiben werden anschließend in der Pfanne braten und mit Zucker, Zimt, Eis oder Vanillesauce gegessen.

Auch, wenn all diese Rezepte nicht dem eigenen Geschmack entsprechen, muss man altes, trockenes Brot nicht gleich wegwerfen. Nutztiere wie Pferde oder Hühner dürfen das trockene Brot fressen. Wenn es in einer Papiertüte aufbewahrt wird, schimmelt es bis zum nächsten Bauernhofbesuch nicht. 

Altes Brot noch verwenden: Wenn Schimmel zu sehen ist, gehört es in den Müll

Enten oder andere Wildvögel sollte man hingegen auf keinen Fall mit dem alten Brot füttern. Die Scheiben können nämlich auffüllen und im schlimmsten Fall ersticken die Tiere daran.

Auch bei verschimmeltem Brot kommt jede Hilfe zu spät: Bei Schimmel gehören die Scheiben definitiv in den Mülleimer. Dabei sollte immer das gesamte Brot entsorgt werden und nicht nur die betroffenen Stellen. Denn die Schimmelsporen können sich bereits über den ganzen Laib verteilt haben.

Aufs Brot gekommen? Man kann auch seinen eigenen Laib backen. Mit Sauerteig funktioniert das sogar ohne Hefe. Wenn der Sauerteig-Ansatz richtig gepflegt wird, kann er die Basis für unzählige Brote werden.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

Mehr zum Thema