Tipps für die Blume

Alpenveilchen richtig gießen: Mit einfachen Tricks überleben sie Jahre

Aktuell blühen Alpenveilchen. Wenn sie nach dem Winter verwelken, wird die Blume oft in die Tonne geworfen. Mit der richtigen Pflege überleben sie jedoch einige Jahre.

Dortmund – Alpenveilchen, oder auch Cyclamen persicum, haben ihre Hauptblütezeit von September bis April. Während dieser Zeit, ist es wichtig, die typischen Fehler bei der Pflege der Pflanze zu vermeiden. Doch auch in der Ruhezeit des Alpenveilchens ist eine richtige Pflege wichtig. 

PflanzeAlpenveilchen
Wissenschaftlicher NameCyclamen
FamiliePrimelgewächse (Primulaceae)

Alpenveilchen pflegen: Häufige Fehler beim Standort vermeiden

So ist der Standort des Alpenveilchens – wie auch bei vielen anderen Pflanzen – mit Vorsicht zu wählen. Während der Hauptblütezeit von September bis April sollte man das Alpenveilchen an einen kühlen und luftigen Ort stellen. Temperaturen von 15 bis 18 Grad Celsius werden hier vom NDR empfohlen. 

Die Zimmerpflanze freut sich aber auch über viel Sonne. Egal ob das Alpenveilchen nun im Schlafzimmer, Wintergarten oder Treppenhaus steht, man muss nur aufpassen: Nicht auf die Fensterbank, denn hier ist es der Pflanze zu warm! 

Alpenveilchen gießen: Erkennen, ob die Blume Wasser braucht

Häufig wird das Alpenveilchen weggeworfen, weil es eingeht. Nicht nur der Standort, sondern auch das Gießen ist hier oft die Ursache. Mit einem einfachen Tipp erkennt man jedoch, dass die Pflanze wieder Wasser braucht: Man tastet am besten die obere Erdschicht gründlich ab. Die Pflanze braucht Wasser, wenn die Erdschicht komplett trocken ist. 

Das Alpenveilchen geht bei übermäßigem Gießen schnell ein. Zu viel Wasser sorgt für faule Knollen. Zu wenig Wasser lässt die Pflanze aber eingehen. Am besten gießt man ein die Blume, indem man es in einen Untersetzer oder einen Übertopf stellt. Nach etwa einer halben Stunde hat sich die Pflanze genügend vollgesogen, sodass man das restliche Wasser entfernen kann. Die obere Erdschicht sollte nun in der Nähe des Stammes feucht sein. 

Alpenveilchen richtig düngen für mehr Blüten-Freude

Das Primelgewächs blüht in den verschiedensten Farben und Arten. Mit seinen roten, rosa, violetten und weißen Farben, verschönert es wie auch andere winterliche Zimmerpflanzen gerade in der dunklen Jahreszeit die Wohnung. Damit die Schönheit der Pflanze so lange wie möglich erhalten bleibt, sollten alle ein bis zwei Wochen Flüssigdünger auf die Erde gegeben werden. 

Nach der Blütezeit des Alpenveilchens werden die Blüten schrumpelig und fallen ab. Auch die Blätter können vergilben und welk werden. Wenn die Blüten vertrocknet sind, können sie einfach mit der Hand entfernt werden. Auch gelbe Blätter können durch das herausdrehen, wie bei einer Schraube leicht abgenommen werden.

Bei der Pflege von Alpenveilchen können drei Fehler passieren.

Durch die Entfernung der verwelkten Pflanzenteile, stellt man sicher, dass die verwelkten Teile nicht verfaulen und die Pflanze damit anstecken. Außerdem schafft man Platz für neue Knospen bei dem Zimmer-Alpenveilchen.

Achtung: Das Alpenveilchen braucht im eine Pause – Tipps für die Ruhezeit

Die Blütezeit ist für so gut wie alle Pflanzen sehr kraftaufwendig. Ebenso beim Alpenveilchen. Den Pflanzen sollte also ab spätestens Mitte Mai eine Pause gegönnt sein, empfehlen „Mein schöner Garten“- Experten. Das Alpenveilchen mag im Sommer halbschattige Plätze im Garten – das Wässern und Düngen sollte in dieser Zeit reduziert werden. 

Die wichtigen Nährstoffe sind in dieser Zeit in der Knolle gespeichert. Machen die Zimmer-Alpenveilchen keine Sommerpause, kann es sein, dass sie im nächsten Herbst keine Blüten bilden. 

Da im September die Blütezeit wieder anfängt, kann die Pflanze zum Start des Herbstes wieder reingeholt werden. Hier sorgt die Pflanze dann ein weiteres Jahr für ein schön dekoriertes und lebhaftes Haus. Einige Arten des Alpenveilchens sind jedoch auch winterhart, weiß Merkur.de*. Und verrät, was dann bei der Pflege im Freien zu beachten ist. *Merkur ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Lisa Bender/RUHR24

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