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Bei vielen Menschen will sich die Freude über den Frühling nicht so recht einstellen. Denn mit den milden Temperaturen fängt auch die Allergie-Saison an. Wer unter Heuschnupfen leidet, möchte gerne schnelle Hilfe. Kortison-Nasensprays gibt es frei verkäuflich in der Apotheke – und haben einen schlechten Ruf.

Die Allergie-Saison hat in diesem Jahr schon im Februar begonnen. Und sie ist für einige Menschen heftiger als je zuvor. Schnelle Hilfe muss her. In der Apotheke gibt es zahlreiche frei verkäufliche Medikamente. Silke Droll von der Apotheken Umschau sagt: „Experten empfehlen vor allem die Kortikoid-Nasensprays.“

Allergie-Nasensprays sind besser als ihr Ruf

Diese würden als besonders effektiv gelten. Allerdings schrecken viele von einer Allergie geplagte Menschen erst einmal zurück. Kortison hat noch immer den Ruf, dass der ganze Körper belastet wird. Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen oder eine schlechte Haut schrecken viele Patienten ab.

„Da kann man aber beruhigen: Heutzutage sind die Wirkstoffe so gemacht, dass sie fast ausschließlich lokal wirken und davon kaum etwas in die Blutbahn übergeht“, so Silke Droll.

Antihistaminika nur nutzen, wenn Spray nicht ausreicht

Übrigens helfen die Nasensprays auch gegen tränende Augen, zumindest in vielen Fällen. Der Griff zu einem Antihistaminikum sollte erst erfolgen, wenn das nicht genug ist. Die Stiftung Warentest hat vor kurzem die besten frei verkäuflichen Medikamente gegen Allergie bewertet.

Der Trick dabei: Die Antihistaminika bremsen das Immunsystem aus und verhindern so das Entstehen der Symptome. 

Wer sich nicht auf die Wirkung von Medikamenten gegen Allergie verlassen möchte, kann auf einige Tricks zurückgreifen. „Die Pollen möglichst auch nicht in die Wohnung lassen“, sagt Silke Droll von der Apotheken Umschau. Wer die Kleidung gleich im Flur auszieht, abends duscht und die Haare wäscht, kann sich vor Heuschnupfen schützen.

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Weitere Tricks sind Pollenschutzgitter an den Fenstern oder die Teppiche aus der Wohnung zu verbannen. Letztendlich hilft in besonders schweren Fällen von Allergie aber nur der Weg zum Arzt.