Bild: Patrick Pleul/dpa

Wer unter einer Pollen-Allergie leidet, kann in den kommenden Tagen erst einmal aufatmen. Die Birkenblüte ist vorbei und die Gräserpollen steigen aufgrund des Wetters nur langsam an.

Wer eine Allergie gegen Birkenpollen hat, musste sich wochenlang mit Symptomen quälen. Die Blüte lag zwar nicht auf Rekordniveau, trotzdem haben sich viele mit ihrem Heuschnupfen gequält. In den kommenden sieben Tagen sollte hier allerdings Erholung spürbar sein.

Denn die Blüte ist in Deutschland ausgestanden. Einzelne Bäume mit „Restpollen“ könnten entlang der Küste, der Grenze zu Dänemark und in den Hochlagen der Gebirge noch spürbar sein. Im Westen Deutschlands ist der Spuk allerdings zuende. Das berichtet die Deutsche Pollenstiftung.

Allergie-Update: Gräserpollen (noch) nicht in der Luft

Wer „nur“ eine Allergie gegen Birkenpollen hat, ist also fein raus. Allerdings leiden die meisten Allergiker unter verschiedenen Allergien. Und die wohl bekanntesten Pollen stehen schon in den Startlöchern.

Wer gegen Gräser allergisch reagiert, kann sich aber noch auf ein paar symptomfreie Tage freuen. Denn die angesagten kühlen Temperaturen und der Regen sorgen dafür, dass die Pollenbelastung in den kommenden Tagen nicht über eine niedrige Belastung hinausgeht.

Eiche-, Kiefer- und Walnuss-Pollen fliegen vermehrt

Das wird allerdings spätestens zuende sein, wenn das Wetter wieder umschwingt. In den kommenden sieben Tagen werden folgende Pollen vermehrt fliegen:

  • Gräser
  • Eiche
  • Kiefer
  • Walnuss

Die Belastung durch Buchen-, Fichten-, Platanen-, Rosskastanien- und Tannen-Pollen bleibt in etwa gleich hoch. Wer sich über den aktuellen Pollenflug informieren möchte, kann das beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst tun.

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Wer unter einer Allergie leidet, sollte den Arzt aufsuchen, um abzuklären, worauf er genau reagiert. In der Apotheke gibt es darüberhinaus frei verkäufliche Mittel, die helfen können, die Zeit zu überstehen.