Discounter warnt Kunden

Snack-Rückruf bei Aldi: Giftige Rückstände bedrohen die Gesundheit

Aldi muss eine Snack-Mischung aus dem Verkauf nehmen. Der Grund für den aktuellen Rückruf: Es wurde ein giftiges Pflanzenschutzmittel gefunden.

Deutschland - Derzeit warnt Aldi vor dem Verzehr von einem bestimmten Produkt aus dem eigenen Sortiment. Sowohl Aldi Nord, Süd als auch der Schweizer Ableger Aldi Suisse sind von dem Rückruf betroffen.

NameAldi
Umsatz53 Milliarden Euro (Stand 2020)
HauptsitzEssen

Rückruf bei Aldi: Nüsse sind durch Gift verunreinigt

Der Grund: Im Rahmen einer Untersuchung wurde auf dem Produkt der Rückstand des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid nachgewiesen. Dieses ist vor allem beim Einatmen giftig und kann dabei sogar krebserregend sein. Symptome einer Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit oder Erbrechen.

Betroffen ist ausgerechnet der Artikel „Bio Kerne-Mix“ von der „Partners in Bio GmbH“, also ein Produkt, welches man nicht gerade mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verbindet (mehr Rückrufe und Warnungen auf RUHR24.de).

Aldi: Rückruf wegen Vergiftungsgefahr betrifft ausgerechnet Bio-Produkt

Besonders die in dem Produkt enthaltene Sesamsaat ist mit dem Schadstoff belastet. Obwohl diese nur einen Anteil von 15 % im „Bio Kerne-Mix“ ausmacht, bittet Aldi seine Kunden darum, das Produkt vorsorglich nicht zu verzehren.

Wie Produktwarnungen.eu mitteilt, sind alle Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten ab dem 15.07.2021 bis einschließlich 03.09.2021 betroffen. Die Verpackungsgröße umfasst jeweils 275 Gramm.

Aldi warnt derzeit vor dem Verzehr des „Bio Kerne-Mix“.

Weiterer Rückruf: Deutschlandweit wird vor dem Verzehr von Lachs gewarnt

Kunden können das betroffene Produkt von Aldi zurückbringen, der Kaufpreis wird zurückerstattet. Andere Produkte bei Aldi sind nicht von dem Rückruf betroffen.

Allerdings sind andere Supermärkte in Deutschland aktuell von einem Rückruf betroffen: Bei einer Sorte Lachs wird wegen Listerien dringend vor dem Verzehr gewarnt.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa