Der Discounter warnt

Rückruf bei Aldi: Discounter warnt vor Obst - Verzehr von Wassermelonen kann gefährlich sein

Aldi ruft derzeit seine Mini-Wassermelonen aus Spanien zurück - sie könnten mit einem Pflanzenschutzmittel verunreinigt sein.
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Aldi ruft derzeit seine Mini-Wassermelonen aus Spanien zurück - sie könnten mit einem Pflanzenschutzmittel verunreinigt sein.

Derzeit ruft Aldi Wassermelonen zurück. Im Obst des Discounters könnten giftige Stoffe enthalten sein.

  • Aldi Nord ruft Wassermelonen von einem bestimmten Lieferanten zurück.
  • In dem Sommerobst könnten sich Rückstände eines Pflanzenschutzmittels befinden.
  • Dieses kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme auslösen.

Nordrhein-Westfalen - Normalerweise sollen Wassermelonen im Sommer erfrischen. Aldi Nord ruft jetzt seine Wassermelonen zurück, da man davon starke gesundheitliche Probleme bekommen könnte.

Unternehmen

Aldi Nord

Zentrale

Essen

CEO

Marc Heußinger (seit 1. Januar 2013)

Umsatz

53 Milliarden Euro (2020)

Gründung

1956 in Essen

Tochterunternehmen

Trader Joe's

Gründer

Karl Albrecht, Theo Albrecht

Rückruf bei Aldi Nord: Pflanzenschutzmittel in Wassermelonen gefunden

Aldi Nord ruft die kleinen spanischen Wassermelonen vom Hersteller Catman North GmbH zurück. "Im Rahmen von Eigenuntersuchungen wurden in einer Probe Mini-Wassermelonen Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl nachgewiesen", so Aldi Nord auf seiner Internetseite.

Vom dem Rückruf betroffen sind die "Mini-Wassermelonen, Kl.1" mit der Datenbanknummer 4052852232968, die seit dem 2. Juni (Dienstag) dieses Jahres verkauft worden sind.

Wassermelonen bei Aldi Nord - diese Regionen sind von dem Rückruf betroffen

Allerdings sind nicht alle Wassermelonen betroffen, sondern nur welche aus einigen Filialen in einzelnen Städten. Mini-Wassermelonen von Aldi Nord aus diesen Regionen sollten nicht verzehrt werden: 

  • Greven (Nordrhein-Westfalen)
  • Herten (Nordrhein-Westfalen)
  • Radevormwald (Nordrhein-Westfalen)
  • Hesel (Niedersachsen)
  • Lehrte-Sievershausen (Niedersachsen)
  • Lingen (Niedersachsen)
  • Salzgitter (Niedersachsen)
  • Weyhe (Niedersachsen)

Rückruf: Vorsicht vor dem Verzehr der betroffenen Wassermelonen von Aldi Nord

Welcher Gesellschaft eine Filiale von Aldi, der seine Preise zusätzlich zur Mehrwertsteuersenkung noch weiter senkt, angehört, kann auf der Internetseite des Discounters unter "Filialen und Öffnungszeiten" überprüft werden. Währenddessen wurden die betroffenen Wassermelonen bereits aus dem Verkauf des Discounters genommen.

Aldi ruft derzeit seine Mini-Wassermelonen aus Spanien zurück - sie könnten mit einem Pflanzenschutzmittel verunreinigt sein.

Wer allerdings bereits eine betroffene Wassermelone gekauft hat, sollte diese nicht verzehren und stattdessen in eine Filiale zurückbringen, damit diese entsorgt werden kann. Ähnlich wie bei einem Rückruf einer beliebten Cola-Marke - hier droht das Zerbersten der Flaschen, weshalb diese unbedingt zum Supermarkt zurückgebracht werden sollten. 

Wassermelonen von Aldi Nord können schwere gesundheitliche Probleme auslösen

Der Kaufpreis der betroffenen Wassermelonen von Aldi Nord wird zurückerstattet. Andere Produkte des Lieferanten Catman North GmbH seien von der Rückrufaktion nicht betroffen, heißt es vonseiten des Unternehmens. 

Aktuell startet auch die Saison der Kirschen. Beim Pflücken, Lagern und Weiterverarbeiten kann man einiges falsch machen. 

Video: Immer mehr Produktrückrufe: Warum Hersteller und Supermärkte immer häufiger warnen

Anzeichen einer Vergiftung mit dem Pflanzenschutzmittel Oxamyl sind Unwohlsein, Muskelschwäche, Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen, Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Sehschmerzen und weitere Symptome.

Wer daher das Gefühl hat, eine Vergiftung mit dem Pflanzenschutzmittel zu haben, sollte daher dringend einen Arzt aufsuchen.

Nach gefährlichen Wassermelonen: Nicht der erste Rückruf bei Aldi Nord

Das ist allerdings nicht der erste Rückruf, mit dem sich der Discounter auseinandersetzen muss. Aldi Nord hat erst im April Backwaren und im Juni Marmelade zurückrufen müssen. In einigen Produkten wurden Metallsplitter entdeckt, die innere Verletzungen auslösen könnten.

Bei einem anderen Rückruf bei Aldi Nord waren Garnelen betroffen - in diesen wurden Tierarzneimittel gefunden. Das Antibiotikum Choramphenicol ist sogar eigentlich in der EU verboten. Derweil wurde Aldi von der Tierrechtsorganisation Peta zum "vegan freundlichsten Supermarkt ernannt.