Kurioser Grund

Lidl und Aldi: Einkauf für Weihnachten droht vor leeren Regalen zu enden

Langsam aber sicher rückt die Weihnachtszeit näher und mit ihr die ersten Gedanken über Weihnachtseinkäufe. Ausgerechnet jetzt drohen üble Lieferengpässe.

Deutschland – November ist da und das heißt: Der Dezember und somit die Weihnachtszeit folgen stehenden Fußes. Die ersten machen sich dran, die Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Doch die sind jetzt gefährdet. Supermärkte wie Aldi, Lidl und Rewe sind jetzt schon Opfer eines Lieferengpasses, weiß RUHR24*.

KanalSuezkanal
Mittlere Tiefe22 Meter
Baubeginn25. April 1859

Aldi, Lidl und Co. von Lieferengpässen betroffen: Sogar Weihnachtseinkäufe sind gefährdet

Ob ein neues Handy, eine Konsole oder neue Spielzeuge: Einige Weihnachtsgeschenke drohen aufgrund von Lieferengpässen, nicht rechtzeitig anzukommen*. Doch offenbar sind davon nicht nur Händler und Online-Shops betroffen. Erste Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft zeigen sich schon bei den Supermärkten Lidl, Aldi Nord und Aldi Süd, Penny, Netto und Norma.

Betroffen von den Lieferengpässen sind aber offenbar keine Lebensmittel, sondern Non-Food Produkte, wie Pfannen, Gartenzubehör oder Elektrogeräte, die Kunden mit günstigen Preisen in den Laden locken sollen. Die Lieferengpässe sind immer noch Nachwirkungen der Suezkanal-Blockade im März 2021 (mehr News zu Discounter und Supermärkten* bei RUHR24).

Aldi, Lidl und Co.: Weihnachtsgeschäft von Suezkanal-Sperre betroffen – Non-Food-Lieferungen bleiben aus

„Diese Auswirkungen sind weiterhin spürbar und es ist noch nicht absehbar, wie lange die Situation anhalten wird“, erklärte eine Aldi-Sprecherin der CHIP Online. Auch Lidl bestätigte dem Portal: „Bei einzelnen Artikeln unseres Non-Food-Sortiments kommt es wegen des Rückstaus im Seefrachtverkehr weiterhin zu Lieferverzögerungen.“

Die Wühltische bei den Discountern sind bei vielen Kunden sehr beliebt. Bieten sie doch von Elektro- und Küchengeräten und Spielzeugen für Kinder und Klamotten bis hin zu Garten-Bedarf alles zu verhältnismäßigen günstigen Preisen an. Ideal geeignet, um einen Weihnachtsschnapper zu landen.

Das Shoppen in der Weihnachtszeit droht durch Lieferengpässe gefährdet zu werden – auch bei Lidl, Aldi und Co.

Aldi, Lidl und Co.: Kunden sollten wegen Lieferengpässen gewarnt sein

Inwiefern die Weihnachtseinkäufe von den Lieferengpässen betroffen sein werden, ist noch unklar. Es ist jedoch empfehlenswert sich zeitnah mit den Weihnachtseinkäufen zu beschäftigen, denn selbst wer ein Schnäppchen am Black Friday im November landen will*, muss sich auf mehrere Wochen Wartezeit einstellen. Kunden sollten allerdings noch weiteres beachten.

Die Pressestelle Aldi Süd mahnte die Kunden, von Panikkäufen abzusehen. Es gebe keinen Anlass für „Hamsterkäufe“. Darüber hinaus sind Lebensmittel von den Lieferengpässen nicht bedroht.

Aldi, Lidl und Co.: Frühes Handeln bewahrt vor Weihnachts-Hektik

Für Kunden ist es jetzt wichtig, in keine Preisfalle zu treten. Steigen die Preise bei den Wühltischen von Aldi, Lidl oder Netto in der Vorweihnachtszeit stark an, deutet das darauf hin, dass die Nachfrage zwar groß, das Angebot aber klein ist – ebenfalls eine Auswirkung der Lieferengpässe.

Eine Preisanalyse hilft, solchen Preisfallen zu umgehen. Und wer mit etwas Plan und Vorausschau in die Weihnachtszeit startet, kann sich auf erholsame Tage ohne viel Hektik freuen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Stefanie Loos/Daniel Leal-Olivas/Ina Fassbender/AFP

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