Weltweit 90 Fälle

Affenpocken: Wegen Unterschieden zum Coronavirus wohl keine Pandemie-Gefahr

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpockenviren (Archivfoto)
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Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpockenviren (Archivfoto)

Die Ausbreitung der Affenpocken erinnert an die Anfänge mit dem Coronavirus. Lesen Sie hier, warum eine neue Pandemie trotzdem unwahrscheinlich ist:

Das Affenpocken-Virus breitet sich immer mehr aus. In Deutschland sind mittlerweile 3 Personen infiziert, weltweit sind 90 Fälle bekannt, 30 stehen unter Verdacht. Experten sprechen bereits von einer Epidemie. Es gibt trotzdem keinen Grund zur Sorge über eine neue Pandemie, da sich die beiden Virentypen grundlegend unterscheiden.
HEIDELBERG24 verrät, welche Unterschiede eine Pandemie mit Affenpocken unwahrscheinlich machen.

Wie Covid-19 sind die Affenpocken eine Zoonose, also eine Krankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen wird und umgekehrt. Sie sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge in West- und Zentralafrika unter Nagetieren weit verbreitet. Pocken oder Variola, die zu den DNA-Viren zählen, sind grundsätzlich stabiler als RNA-Viren, zu denen Corona gehört. (resa)