Verbraucher aufgepasst

Änderungen im Februar 2022: Impfzertifikat, Totimpfstoff und Steuer

Im Februar 2022 erwarten Verbraucher mehrere Änderungen. Unter anderem beim Impfzertifikat.

Dortmund – Im Februar 2022 kommt es zu wichtigen Änderungen für die Menschen. RUHR24* gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Jahr2022
MonatFebruar
ThemaGültigkeit des Impfzertifikats

Änderungen im Februar 2022: Das Impfzertifikat verringert die Gültigkeit

Die Gültigkeit des Impfzertifikats ändert sich ab dem 1. Februar 2022 in der Europäischen Union – sie wird verkürzt. Die Details: Personen, die doppelt geimpft sind, also eine Grundimmunisierung haben, haben bislang ein für 12 Monate gültiges Impfzertifikat.

Diese Grundimmunisierung soll jetzt auf neun Monate verkürzt werden. Das ist eine Vorgabe der EU-Kommission, die von der Bundesregierung realisiert wird. Für Geboosterte, also dreifach geimpfte, gilt diese Regelung nicht. Für geboosterte Menschen gibt es aktuell noch keine von der EU vorgegebene Regel.

Wie die Deutsche Presseagentur (DPA) berichtet, gibt es ab dem 1. Februar zudem eine Änderung beim Reisen. Es sei nicht mehr entscheidend, von wo aus eine Reise in der EU gestartet wird und wo diese hinführt. Es sei entscheidend, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorliegt.

Ein PCR-Test ist demnach ab Februar 2022 in der EU 72 und ein Schnelltest 24 Stunden gültig. Ein Genesenen-Zertifikat soll 180 Tage gültig sein.

Änderungen im Februar 2022: Totimpfstoff „Novavax“ kommt am 21. Februar auf den Markt

Die Impfkampagne in NRW und Deutschland könnte im Februar noch einmal mehr Schwung bekommen. Der sogenannte Totimpfstoff „Novavax“ kommt am 21. Februar* auf den Markt. Im Idealfall bringt dieser Impfstoff noch einmal Schwung in die Immunisierung der Bevölkerung, da einiger Skeptiker des mRNA-Impfstoffes eventuell so zur Impfung überzeugt werden könnten.

Hetzer im Internet sollen bei Facebook, Whatsapp und Co. ab Februar 2022 leichter verfolgt werden können

Wie aus Informationen des Bundesjustizministeriums hervorgeht, soll gegen Internethetzer in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, aber auch bei Whatsapp* oder Telegram schneller ermittelt werden können. Sicherheitsbehörden sollen IP-Adressen und Passwörter von Verdächtigen in den sozialen Medien schneller abgreifen können, wie auch Merkur* berichtet.

Sicherheitsbehörden können ab Februar leichter gegen Hetzer im Internet vorgehen.

Februar 2022: Was sich für die Steuererklärung, Ausbildungsbetriebe und Hausbauer verändert

Letztendlich kommt es zu drei Neuerungen, die nicht ganz so relevant und einschneidend für die breite Masse sind. Menschen, die ihre Steuererklärung mit einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater für das Jahr 2020 machen, haben bis zum 31. Mai 2022 Zeit.

Ausbildungsbetriebe, die trotz Pandemie Ausbildungsplätze erhöhen oder nicht verringern, bekommen einen einmaligen Zuschuss von bis zu 6000 Euro pro Arbeitsvertrag.

Letztendlich hat die Ampelregierung entschieden, dass ab dem 1. Februar nur noch Eigenheime bezuschusst werden, die den Energiestandard KfW-Effizienzhaus 40 erreichen. Zur Erklärung: Ein KfW-Effizienzhaus verbraucht nur 40 Prozent der Energie eines Neubaus. *RUHR24 und Merkur.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sven Simon/DPA, Frank Hoermann/DPA; Collage: RUHR24