Praktisch oder problematisch?

Sparkassen-Karte bekommt neue Funktion – doch es gibt heftige Kritik

Die Sparkasse plant eine Kooperation mit Payback. Viele Kundinnen und Kunden können davon profitieren, aber nicht alle befürworten die neue Funktion.

Deutschland - Die aktuelle Neuerung der Sparkasse ist nicht die einzige in letzter Zeit. Noch in 2022 wird es einige Änderungen geben, die Millionen von Kunden betreffen. Mit einer neuen Kooperation setzt die Sparkasse wahrscheinlich noch einen obendrauf. Es geht um Payback-Punkte.

LandDeutschland
BankSparkasse
Kooperation mitPayback

Kooperation zwischen der Sparkasse und Payback in Planung - nicht alle freuen sich

Die Bank plane eine Kooperation mit vielen Vorteilen, wie Chip.de unter Berufung auf Aussagen von Stefan Roesler, Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Sparkassen Verlags (DSV), schreibt. Dieser soll die Pläne bei der Sparkassen-internen Veranstaltung namens „Scope22“ verkündet haben.

So sollen sich Payback-Punkte bald automatisch mit der Giro-Card verbinden. Eine extra Payback-Karte sei dann nicht mehr nötig. Allerdings sei es noch unklar, wie die Punkte bei Zahlungen in bar gesammelt werden.

Andere Kundinnen und Kunden der Sparkasse könnten die Kooperation eher kritisch auffassen. Denn hinter dem Geschäftsmodell von Payback steckt nichts anderes als Daten-Ansammlung. So bekommt man die Payback-Punkte im Gegenzug zu den Daten des persönlichen Konsumverhaltens. Fraglich ist, ob sich Banken wie die Sparkasse darauf einlassen können – oder es gerade wollen.

Immer wieder gibt es Änderungen und Neuerungen für Kundinnen und Kunden

Offiziell bestätigt ist die Kooperation mit Payback noch nicht. Das Bonussystem und die Sparkassen-Finanzgruppe haben sich noch nicht dazu geäußert (mehr News aus dem Service-Bereich bei RUHR24).

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