Auch ohne Schokolade

Adventskalender selber basteln: 5 schöne Ideen zum Befüllen

Adventskalder und ein Stück Schokolade
+
Adventskalender müssen nicht immer gekauft werden – selber machen ist die Devise!

Bald wollen die ersten Türchen wieder geöffnet werden – Adventskalender verkürzen das Warten auf Heiligabend. So können sie einfach selbst gebastelt werden.

Dortmund – Dieses Jahr ist vieles anders, doch eine Tradition kann ganz entspannt beibehalten werden: das tägliche Öffnen der Türchen des Adventskalenders. Ab dem 1. Dezember erwartet uns täglich bis Heiligabend eine kleine Überraschung.

FestWeihnachten
Heuligabend24. Dezember
Geburt Jesu Christi25. Dezember (Festtag)

Adventskalender basteln: Die tägliche Überraschung für die Liebsten

Adventskalender gibt es viele zu kaufen – die Variationen werden von Jahr zu Jahr kreativer. Angefangen bei dem klassischen Kalender, der einem die tägliche Portion Schokolade verabreicht. Bis hin zu Fitness-Kalender bekannter Influencer, gefüllt mit allerlei gesunden Snacks. Oder auch Gewürz-Kalender, die dem lahmen Abendessen einen neuen Kick verleihen sollen.

Alles gut und schön. Aber wie immer gilt doch: Selbstgemacht ist am schönsten. Und das gilt auch – oder gerade – bei der täglichen Überraschung für seine Liebsten. Ein selbstgebastelter Adventskalender ist schnell gemacht und individuell für Familie, Partner oder Freunde gefüllt, so wird Weihnachten trotz aktueller Corona-Krise schön.

Adventskalender basteln: 24 Papiertüten zum täglichen Glück

Bevor es ans Befüllen geht, muss das Grundgerüst her – der Adventskalender. Dazu braucht es lediglich 24 kleine Papiertüten. Diese können individuell mit dem jeweiligen Datum gestaltet werden, an dem sie geöffnet werden dürfen. Dabei gibt es keine kreativen Grenzen: Filzstifte, Wasserfarbe, bunte Klebstreifen, weihnachtliche Sticker, Glitzer, Fotos oder Ausschnitte aus Zeitschriften können zum Einsatz kommen.

Sind die Tüten schick verziert, gilt es, sich zu überlegen, wo und wie sie hängen oder stehen sollen. Dabei gibt es mindestens so viele Varianten wie bei der Beschriftung selbst. Sie können stehend auf einem kleinen Weihnachtstisch drapiert werden. Dabei können die Adventskalender-Tüten Gesellschaft weiterer Weihnachtsdeko vertragen, bis sogar eine kleine Weihnachtslandschaft entsteht.

Adventskalender selber machen: An Weihnachtsdeko muss nicht gespart werden

Traditionell können die Tüten natürlich auch gut sichtbar an der Wand aufgehangen werden. Entweder in einer oder in mehreren Reihen. Wer es mehrreihig mag, kann die Tüten auch in einer stilistischen Weihnachtsbaum-Form anordnen – das spart dann gleich den Baum für Heiligabend. Auch hier muss mit Deko nicht gespart werden. Weihnachtskugeln, Tannenzweige oder Zuckerstangen? Ja, ja und ja! Weihnachten kann doch eigentlich nie zu kitschig sein, oder?

Fehlt nur noch das Wichtigste an diesem weihnachtlichen Unterfangen: der Inhalt des Adventskalenders. Der sollte so individuell sein, wie der Öffner der Tüten selbst. Für kreativen Input, hier ein paar Ideen.

Adventskalender basteln: Die gesunde Variante

Der gesunde Adventskalender: In der Weihnachtszeit legen einige von uns ein paar Pfunde zu. Nicht alle allerdings können sich damit anfreunden. Hier ist eine gesunde Alternative angesagt. Der Adventskalender muss nicht immer mit vielen ungesunden Kalorien gefüllt sein.

Wie wäre es mit Kalorien, die auch noch etwas für den Körper tun? Nüsse können die Nerven beruhigen, sind eine gute Quelle für pflanzliches Protein, B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium, Calcium sowie Eisen und sollten laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ohnehin mindestens einmal am Tag auf dem Speiseplan stehen. Perfekt also für den Adventskalender.

Adventskalender selber befüllen: Mandarinen gehen im Winter immer

Oder der Klassiker der Vorweihnachtszeit: Mandarinen. Lecker, auch ein bisschen süß und sehr gesund. Mit Vitamin C, Beta-Carotin und Kalzium bieten Mandarinen auch im Winter die tägliche Vitmainzufuhr.

Für Sportler eignen sich Proteinriegel. Die gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und müssen gar nicht teuer sein. Für kleines Geld können sie in der Drogerie gekauft werden.

Adventskalender befüllen: Die tägliche Zuckerdosis mit gesunden Ausreißern

Der süße Adventskalender: Das ist einfach! Schokolade, Kekse, Mini-Stollen, Pralinen, Schokoriegel oder gebrannte Mandeln. Alles was süß ist, ist ausdrücklich erlaubt und darf es sich im Adventskalender gemütlich machen – bis das Türchen geöffnet wird.

Der Adventskalender für Kinder: Auch für Kinder darf es natürlich süß sein. Aber eine gesunde Mischung tut auch den kleinen ganz gut. Äpfel, Mandarinen und Nüsse können doch auch mal ganz lecker sein und am nächsten Tag gibt es dann wieder eine süße Überraschung im Adventskalender.

Video: Lohnen sich gekaufte Adventskalender?

Adventskalender für die Seele: Inhalt, der glücklich macht

Der emotionale Adventskalender: Es muss nicht immer etwas zum Naschen sein. Wie wäre es mit ein paar Erinnerungen? Dazu kann für jedes Türchen ein Foto ausgedruckt werden, was dann noch mit einem kleinen Text versehen wird: „Weißt du noch damals...“ Diese Art des Adventskalenders eignet sich besonders für Pärchen. Und manchmal reicht auch einfach ein Zettel mit ein paar lieben Worten, die man sich im Alltag vielleicht viel zu wenig sagt. Der tägliche Liebesbeweis kann wie Balsam für die Seele sein.

Der entspannte Adventskalender: Die Weihnachtszeit sollte doch eigentlich besinnlich sein. Doch neben der Jagd nach Geschenken belastet viele Menschen derzeit die Coronakrise und kostet einigen Menschen vielleicht sogar den Schlaf. Da ist eine Portion Entspannung gerade richtig.

Dazu reicht manchmal einfach ein leckerer Tee. Oder ein duftender Badezusatz. Lavendeltropfen, die beim Einschlafen helfen. Oder vielleicht einfach der Link zu einer geführten Meditation. Diese kleinen Aufmerksamkeiten können helfen, das anstrengende Jahr entspannt zu Ende zu bringen.