Garten und Balkon

Paprika pflanzen: Richtiger Abstand, Dünger und Pflege sorgen für große Ernte

Der Anbau von Paprika ist einfach. Mit einigen Tricks können Hobbygärtner eine große Ernte erwarten.

Dortmund – Der Frühling ist in vollem Gange und die Gärten fangen an zu blühen. Einige Hobbygärtner möchten sich nun auch ihrem Gemüsebeet widmen und Paprika pflanzen. Dabei sollten sie einige Tipps beachten.

PflanzePaprika
FamilieNachtschattengewächse
Wissenschaftlicher NameCapsicum

Paprika selbst pflanzen: Wie die richtige Pflege für große Ernte sorgt

Paprika anzubauen, ist nach Angaben von ndr.de, nicht schwer. Zwei Wochen soll es dauern, bis sich nach der Aussaat die ersten Pflänzchen zeigen. Kurz darauf können sie bereits in einen Topf oder ins Gemüsebeet im Garten umgepflanzt werden. Für die Aussaat werden mit dem Finger Vertiefungen in die Erde gedrückt, wo im Anschluss die Paprika-Samen verteilt werden.

Die kleinen Löcher werden dann mit Erde zugeschüttet und mit Wasser befeuchtet. Während der ersten Tage kann der Blumentopf mit einer Plastikfolie überzogen werden, bis die Saat keimt. Das soll dazu dienen, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt und die Temperatur im Topf weniger schwankt.

Das kleine Gewächshaus kann auf die Fensterbank gestellt und ab und zu belüftet werden. Während die Samen dort zu einer Pflanze heranwachsen, soll darauf geachtet werden, dass die Erde gleichmäßig feucht gehalten wird (mehr Lifehacks auf RUHR24)

Paprika zu Hause pflanzen: Wann das Gewächs umgepflanzt werden kann

Bis sich die ersten kleinen Pflanzen zeigen, soll es etwa zwei Wochen dauern. Insgesamt bleiben die Keimlinge für ungefähr vier Wochen in ihrem kleinen Gewächshaus. Danach können sie bereits in einen größeren Topf gepflanzt werden.

Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Wurzeln sollten dabei nicht beschädigt werden. Auch andere typische Fehler sollten beim Samen säen vermieden werden. Da die Pflanze kälteempfindlich ist, soll sie erst Mitte Mai nach draußen. Dort kann sie entweder auf den Balkon oder direkt ins Beet gepflanzt werden.

Der perfekte Standort für die Paprika ist sonnig und windgeschützt. Damit das Gewächs nicht abknickt, sollte es an einem schmalen Holz- oder Bambusstab festgebunden werden. So hat die Pflanze einen guten Halt. Tomaten kann man nun ebenfalls säen und vorziehen.

Paprika pflanzen: Deshalb sollte die Königsblüte abgeschnitten werden

Die sogenannte Königsblüte ist die erste Blüte, die sich an der Paprikapflanze bildet. Diese soll abgeknipst werden, damit das Gewächs kräftig gedeiht. Dadurch soll die Pflanze angeregt werden neue Blüten zu bilden, aus denen sich mit der Zeit zahlreiche Früchte bilden. Sie befindet sich zwischen dem Haupttrieb und dem ersten Seitentrieb.

Mit einigen Tricks können Hobbygärtner eine große Paprika-Ernte erwarten.

Zusätzlich kann die Paprika für ein gutes Wachstum regelmäßig gedüngt werden. Dazu sollen sich vor allem organischer Gemüsedünger sowie Kompost eignen. Auch eine ausreichende Wasserzufuhr ist wichtig, daher kann die Pflanze im Sommer problemlos täglich damit versorgt werden. Wenn die Pflege erfolgreich ist, können die Paprikas in der Regel ab August geerntet werden.

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