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Abfluss in der Küche verstopft: Viele Dinge dürfen gar nicht dort rein

Hin und wieder verstopft bei den Meisten der Abfluss in der Küche. Doch das kann ganz einfach verhindert werden.

Dortmund – Wenn immer wieder die falschen Sachen in den Abfluss gelangen, ist es irgendwann so weit: Der Abfluss verstopft. Deshalb sollte man einige typische Fehler lieber vermeiden, wie RUHR24* weiß.

ObjektAbfluss
Weitere BezeichnungenDurchfluss, Zufluss

Abfluss in der Küche verstopft: Warum Öle nicht in die Spüle gekippt werden sollten

Dass Chemikalien wie Putzmittel und Medikamente nicht in den Abfluss gehören, dürfte den meisten Menschen klar sein. Denn diese Artikel können sowohl das Abflusssystem als auch das Grundwasser schädigen. Doch auch andere Dinge sollten nach Angaben von news.at auf keinen Fall dort landen. So beispielsweise Öle, denn diese haben die Eigenschaft nicht wasserlöslich zu sein (mehr Lifehacks bei RUHR24*).

Mit der Zeit lagern sie sich an den Rohrwänden ab, werden fest und bilden wiederum andere „Irrläufer“, die an den Rohren festhalten. Hinzu kommt, dass altes Öl mit der Zeit anfängt zu stinken, und man diesen Geruch in der gesamten Küche wahrnimmt. Schlechte Gerüche lassen sich zwar beseitigen*, Oliven, getrocknete Tomaten, Sardinien und Thunfisch aus der Dose sollten aber trotzdem nicht in die Spüle gekippt werden.

Verstopften Abfluss verhindern: Deshalb gehören Mehl und Eier nicht hinein

Wer gerne backt, hat sicher schon einmal Mehl mit Wasser vermischt. Dieses Gemisch ergibt einen hervorragenden Klebstoff. Für den Abfluss ist dieser allerdings eine katastrophale Verbindung. Wenn beim Backen dennoch Mehl im Spülbecken landen, kann dies mit einem feuchten Küchentuch aufwischt und in den Hausmüll geworfen werden. 

Auch Eierschalen sollten beim Backen nicht im Abfluss landen, denn das kann ebenfalls problematisch werden. Denn wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen, setzen sie sich fest und können im schlimmsten Fall verhärten. Die Reste der Eier können deshalb stattdessen im Restmüll oder auf dem Kompost entsorgt werden.

Abfluss verstopft: Darum gehört Kaffee auf keinen Fall in das Waschbecken

Auch Kaffee sollte in der Mülltonne entsorgt werden. Denn dass Kaffeepulver im Abfluss harmlos sei und sogar Ablagerungen in Rohren beseitige, ist nur ein Märchen.

Es passiert in vielen Haushalten: Der Abfluss verstopft. Deshalb sollten einige Dinge gar nicht erst im Abfluss landen.

Denn Kaffee hat einen hohen Fettanteil, weshalb er sich genauso im Abflussrohr ablagert wie andere Fette. Auch Nudeln und Reis sollten nicht in die Rohre gelangen, denn diese bleiben dort oftmals hängen. Reis quellt dort sogar noch weiter auf.

Verstopfter Abfluss durch Farbe und Lacke: Wo die Farbreste entsorgt werden

Doch nicht nur die genannten Lebensmittel sollten nicht im Abfluss landen. Auch Farbe und Lacke gehören nach Angaben von utopia.de nicht in Abflüsse. Wandfarben können den Gewässern schädigen, das Trinkwasser verschmutzen und sich zugleich im Abfluss festsetzen.

Getrocknete Farbe kann stattdessen im Restmüll entsorgt werden. Leere Farbeimer gehören hingegen in den „Gelben Sack“, außer eine große Menge getrocknete Farbe hängt darin fest: Dann gehört der ganze Eimer in den Restmüll. Doch beim Wegwerfen des Mülls ist Vorsicht geboten, denn ein Fehler kann zu hohen Strafzahlungen führen*.

Abfluss durch Klebe verstopft: So kann man den Fehler ganz einfach umgehen

Auch die kleinen Aufkleber auf dem Obst aus dem Supermarkt sind im Abfluss suboptimal, wie genialetricks.de berichtet. Dies zu vermeiden, ist beim Waschen zwar oft schwer, sollte jedoch vermieden werden.

Diese Aufkleber sind wasserfest und schmiegen sich an die Rohrwände. Ein paar davon sollen für den Abfluss kein Problem sein. In Zusammenhang mit anderen Ablagerungen können sie allerdings das Fass – beziehungsweise das Becken – zum Überlaufen bringen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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