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Weston McKennie (20) hat den Gewinn des Gold Cups mit den USA in diesem Sommer knapp verpasst. Mit dem FC Schalke 04 will der junge Mittelfeldspieler in dieser Saison zurück nach Europa.

  • McKennie hat sich für seine dritte Saison auf Schalke ambitionierte Ziele gesteckt.
  • Er hält eine Rückkehr nach Europa allerdings auch für durchaus realistisch.
  • Denn der 20-Jährige weiß, dass im Fußball alles passieren kann.

Im Interview mit Sky-Reporter Dirk g. Schlarmann erklärt McKennie seine Zielsetzung für die neue Saison. „Für mich ist es realistisch wieder nach Europa zu kommen“, sagt er.

McKennie hat aus den letzten Jahren gelernt

Sowohl die Europa League als auch die Champions League wären McKennie recht. Beide Ziele wirken angesichts der verkorksten letzten Saison allerdings ohnehin schon ziemlich optimistisch. Jahrhunderttrainer Huub Stevens (65) mahnte beispielsweise jüngst, man solle die Ziele für die kommende Saison nicht zu hoch stecken.

McKennie entgegnet: „Im Fußball kann alles passieren. Das habe ich in den vergangenen beiden Jahren gelernt. In der einen Saison waren wir Zweiter und in der nächsten Saison haben wir gegen den Abstieg gekämpft. Es ist alles möglich.“

Schalkes Weston McKennie traf in der Champions-League Partie gegen Lokomotive Moskau. Foto: dpa

Immer das Maximum erreichen

Vom neuen Schalker Trainer hält McKennie viel. Mit David Wagner (47) versteht er sich gut, beide haben amerikanische Vorfahren. Auch deshalb blickt der Mittelfeldspieler optimistisch in die Zukunft.

Ohnehin sei er selbst aber „ein positiver Typ“ und wolle immer das Maximum erreichen, sagt McKennie. Er beschreibt dabei Charaktereigenschaften, die auch Norbert Elgert (62) sehr am jungen Amerikaner schätzt.

+++ Gladbach gegen Schalke im Liveticker +++

Der U19-Trainer attestierte McKennie vor einigen Wochen eine „Hammer-Einstellung“. Mit dieser könnte es der S04 in der kommenden Saison tatsächlich nach Europa schaffen.