Mit Video: Rabbi Matondo und sein 80 Meter Sprint gegen Augsburg

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Schalke-Spieler Rabbi Matondo. Foto: dpa

Rabbi Matondo sprintete im Spiel gegen Augsburg innerhalb weniger Sekunden mit Ball am Fuß von Sechzehner zu Sechzehner. Hier seht ihr das Video.

Das torlose Unentschieden zwischen Schalke und Augsburg wird wohl den wenigsten Fußballfans längerfristig in Erinnerung bleiben. Eine Szene allerdings sorgte für Aufsehen: Rabbi Matondo, der Schalke das lange vermisste Tempo zurückbringt, sprintete innerhalb weniger Sekunden mit Ball am Fuß von Sechzehner zu Sechzehner.

Es lief die 68. Spielminute als eine Augsburger Ecke von rechts in den Schalker Strafraum segelte. Der S04 konnte per Kopf klären, der Ball kam zu Rabbi Matondo, der sich beim Testspiel gegen FC Twente (1:1) verletzte.

Noch im eigenen Strafraum setzte der 18-Jährige zu einem irren Sprint an, wie im Video zu sehen ist. Er ließ sich von Phillipp Max nicht aufhalten, zog nahe der Seitenlinie auch an Jonathan Schmid vorbei.

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Im gegnerischen Strafraum angekommen, hatte es der Schalker nur noch mit Daniel Baier zu tun. Der Augsburger Routinier kochte Matondo, der wegen eines Vorfalls in einem Flugzeug von der Polizei abgeführt wurde, jedoch souverän ab, die Konterchance war dahin. Sportvorstand Jochen Schneider stellte sich nun schützend vor den Spieler.

Matondo: "War hin und hergerissen"

Angesprochen auf die Szene erklärte Matondo nach dem Spiel: "Ich war hin und hergerissen, was ich tun sollte." Ein Querpass auf den mitgelaufenen Suat Serdar wäre wohl die beste aller Optionen gewesen.

Auch ein eigener Torabschluss wäre denkbar gewesen. Ohnehin hatte der junge Waliser eine gute Möglichkeit zum Führungstreffer. Nach einer Ecke scheiterte er jedoch am glänzend reagierenden Augsburger Torwart Kobel.

"Ich hätte treffen müssen", erklärte Matondo nach dem Spiel selbstkritisch. Er sei sich aber sicher, dass die Tore mit mehr Spielminuten und harter Arbeit im Training noch kommen werden.

Aktuelle S04-Themen:

"Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht", fasste der Schalker Winterneuzugang die Partie gegen den FCA zusammen. Aber: "Mit einem Tor wäre es natürlich noch besser gewesen."