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Christian Heidel tritt als Manager auf Schalke zurück. Diese Nachricht erreichte Fußball-Deutschland am Samstagnachmittag. Tags darauf (24. Februar) war Heidels Rücktritt auch im Doppelpass mit Uli Hoeneß Thema.

Der Präsident des FC Bayern München war neben einigen Journalisten zu Gast im Doppelpass. Lange hielt er sich in der Diskussion über Christian Heidel zurück.

Schließlich warf Hoeneß die Frage ein: „Warum ist Heidel allein schuld?“ Er sei nicht bereit den Sportvorstand als alleinigen Sündenbock auszumachen.

„Bei uns gibt es keinen Transfer, in den der Trainer nicht involviert ist“, erklärte Hoeneß. Der FC Bayern würde keine Spieler einkaufen, die der Trainer nicht auch haben will.

Hoeneß: „Rudy hat seine Stärken weiter vorne“

Einer von Heidels kritischsten Transfers ist nach wie vor der Einkauf von Sebastian Rudy. Der Nationalspieler kam im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern in den Ruhrpott.

Rudy wurde seitdem allerdings nie wirklich glücklich beim S04. Der Mittelfeldspieler scheint bisher nicht wirklich zu Schalke zu passen.

Uli Hoeneß, der als Präsident von Bayern München dem DFB Boykott androht, versuchte im Doppelpass Gründe dafür zu finden. Er habe das Gefühl, „dass Schalke Sebastian Rudy als einen defensiven Spieler eingekauft hat.“

Für den Präsidenten des FC Bayern liegen Rudys Stärken allerdings klar im Offensivspiel und nicht in der Defensive. Der 28-Jährige steht beim FC Schalke 04 noch bis 2022 unter Vertrag.