Bild: Bernd Thissen/dpa

Offiziell hat Schalke noch immer keinen Sportdirektor und keinen Kaderplaner. Die Kandidaten Christoph Metzelder und Paul Mitchell werden es wohl nicht, wie Clemens Tönnies verriet.

„Man kann von RB Leipzig halten, was man will. Aber der Klub arbeitet erfolgreich“, gab Clemens Tönnies bei einer Bezirksversammlung gegenüber Fans zu.

Tönnies erkennt die gute Arbeit von RB Leipzig an

Kein Wunder, dass der Aufsichtsratsvorsitzende der Königsblauen über den Bundesliga-Konkurrenten sprach. Schließlich ist der dortige Chefscout ein Kandidat für die „Knappen“ – gewesen!?

„Paul Mitchell ist ein guter Bekannter von Jochen Schneider. Aber er steht bei RB Leipzig langfristig unter Vertrag“, so Tönnies.

Paul Mitchell war ein Kandidat auf Schalke

Schneider war bis Anfang des Jahres nicht nur ein guter Bekannter von Mitchell, sondern ebenso ein Arbeitskollege. Anscheinend war und ist der neue Schalker Sportvorstand von der Arbeitsweise seines Ex-Kollegen sehr angetan.

Neben dem Kaderplaner sucht der S04 ebenso noch einen Sportdirektor. Für Tönnies wäre Christoph Metzelder die perfekte Lösung.

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„Ich glaube, dass Christoph Metzelder sehr gut zu uns passen würde. Aber Jochen Schneider sieht das wegen der anderen Verpflichtungen wie der eigenen Firma oder dem TV-Job bei Sky anders“, so der Aufsichtsratsvorsitzende weiter.

Unabhängig davon hat Schneider am Sonntag (5. Mai) in einer Sitzung dem Aufsichtsrat seine Pläne vorgestellt. „Was in den Medien zur gestrigen Sitzung stand, ist das genaue Gegenteil von dem, was abgelaufen ist“, betonte Tönnies.

Gesenhues von Schneider beeindruckt

Dort hatte es geheißen, dass die Vorschläge von Schneider nicht komplett auf Gegenliebe stießen. Stefan Gesenhues, seit 2017 im Aufsichtsrat und bei der Bezirksversammlung ebenfalls vor Ort, verriet nur so viel: „Es war schwer beeindruckend, wie präzise und detailliert Jochen Schneider die einzelnen Kandidaten herausgearbeitet und vorgestellt hat.“

Aktuelle S04-Themen:

Für Tönnies ist wegen der Personalien um Trainer, Sportdirektor und Kaderplaner klar, dass „wir nicht alle drei Leute einzeln, sondern als Gruppe bekannt geben. Das dauert aber nicht mehr lange“, wie zum Beispiel ein User auf Transfermarkt.de zusammengefasst hat.

Ebenso wenig wie die wiederentdeckte Abteilung Attacke vom Aufsichtsratsvorsitzenden. Denn der im Februar zurückgetretene Sportvorstand Christian Heidel wurde heftig kritisiert.