Bild: Sebastian Kahnert/dpa

Im Sommer 2018 wechselte Thilo Kehrer (23) für 37 Millionen Euro von Schalke 04 zu Paris St. Germain. Wenngleich er einen fußballerischen „Zwei-Klassen-Unterschied“ zwischen PSG und S04 feststellt, trägt er seinen Jugendklub noch fest im Herzen.

  • Laut Thilo Kehrer hat PSG eine ganz andere Reichweite als Schalke 04.
  • Den S04 trägt der Nationalspieler trotzdem in seinem Herzen.
  • Das Verhältnis bei Königsblau sei wesentlich familiärer gewesen als in der französischen Hauptstadt.

Thilo Kehrer wechselte 2018 von Schalke 04 zu PSG

Für viele kam der Wechsel von Thilo Kehrer in die französische Hauptstadt im Sommer 2018 unerwartet. Erst gegen Ende der Transferperiode ging der Transfer in kürzester Zeit über die Bühne.

Zu groß war die Anziehungskraft von PSG, als die Anfrage kam. Und auch Schalke blieb angesichts der Offerte über 37 Millionen Euro kaum eine Wahl. „Spieler wie Sane oder Kehrer bringen uns hohe Geldbeträge, die uns die Möglichkeit geben, die Mannschaft und den Verein weiterzuentwickeln“, erklärte Ex-Manager Christian Heidel (56) damals.

Thilo Kehrer: PSG hat eine ganz andere Reichweite als S04

42 Mal lief der deutsche Nationalspieler seit seinem Wechsel für die Pariser auf. Gerade zu Beginn musste der 23-Jährige erst einmal lernen, mit der Strahlkraft seiner neuen sportlichen Heimat zurecht zu kommen.

„Es ist auf jeden Fall eine andere Aufmerksamkeit: PSG hat eine ganz andere Reichweite. In Frankreich ist alles auf Paris fixiert, es ist ein Riesenwirbel“, so Thilo Kehrer im Interview mit dem kicker (Printausgabe vom 7. Oktober).

„Extrem familiäres Verhältnis auf Schalke“

Auf Schalke, wo sich Thilo Kehrer regelmäßig blicken lässt, sei das ganze Verhältnis viel familiärer gewesen. Aber auch in sportlicher Hinsicht stellt der Deutsche A-Jugend-Meister von 2015 gravierende Unterschiede fest.

„Vom fußballerischen Niveau her würde ich schon sagen, dass es zwei Klassen Unterschied sind.“ Gleichzeitig betont der gebürtige Tübinger aber, dass er mit seinen Aussagen keineswegs etwas gegen Schalke, das laut Christian Heidel beinahe auf Suat Serdar hätte verzichten müssen, sagen möchte.

Thilo Kehrer trägt den S04 in seinem Herzen

Denn der Verteidiger hängt noch immer an Königsblau, für die er von 2012 bis 2018 spielte. „Ich habe dort den markantesten Teil meiner Jugend verbracht, deswegen ist der Klub auch noch in meinem Herzen.“ Das gilt auch für Suat Serdar, der dank seiner großartigen Leistungen für Schalke sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte.