Bild: Friso Gentsch/dpa

Der SC Paderborn sorgt derzeit für Furore. Nach 31 Spieltagen stehen die Ostwestfalen mit 54 Punkten auf dem zweiten Platz in der zweiten Bundesliga. Daran hat auch Bernard Tekpetey seinen Anteil, bei dem der S04 eine Rückkaufoption besitzt.

Bernard Tekpetey kam im Sommer 2016 aus Ghana zur zweiten Mannschaft des S04. Nach einer vorzeitig beendeten Leihe zum österreichischen SCR Altach wurde der Stürmer vor der Saison an den SC Paderborn verkauft.

Bei diesem Transfer hat sich der Schalke 04 eine Rückkaufoption vorbehalten. Diese läuft allerdings drei Tage nach Saisonende in der zweiten Bundesliga, also am 22. Mai, ab. Das berichtet das Westfalen-Blatt. Der Plan mit dem Spieler scheint sowieso ein kurioser zu sein.

Tekpetey konnte bei Paderborn überzeugen

Bei den Ostwestfalen spielte der 21-Jährige eine starke Saison. In der Liga traf er in 29 Spielen zehn Mal und bereitete sechs Tore vor. Dazu kommen vier Einsätze und ein weiterer Treffer plus Torvorlage im DFB-Pokal.

Bernard Tekpetey jubelt mit seinen Paderborner Mannschaftskollegen. Foto: Bernd Thissen/dpa

Denkt Schalke deshalb darüber nach, die Rückkaufoption zu ziehen? Angesichts der schwachen Offensivleistungen in dieser Saison, könnte Schalke einen treffsicheren Stürmer gebrauchen. Oder wird er direkt wieder neu verliehen?

Tekpetey-Ablöse hängt von einem möglichen Aufstieg ab

Die Ablösesumme für den Stürmer, den Gerald Asamoah in Ghana entdeckte, hängt wohl von einem möglichen Aufstieg der Paderborner in die erste Liga ab.

Schafft der SCP die Rückkehr in die Bundesliga, müsste Schalke für Tekpetey etwa 1,5 Millionen Euro an die Ostwestfalen überweisen. So schreibt es das Westfalen-Blatt.

Aktuelle S04-Themen:

Angeblich sei Schalke auch an Philipp Klement und Sebastian Schonlau vom SCP interessiert. Zudem soll Paderborn-Sportchef Markus Krösche ein heißer Kandidat beim S04 sein.