Bild: Uwe Anspach/dpa

Noch ist es auf Schalke ruhig, was Transfers angeht. Doch die Verantwortlichen kündigten bereits an, dass der Kader verkleinert werden soll. Trotzdem wird es Neuzugänge geben. Angeblich führt eine erste Spur zu Stefan Posch (22).

Update, Freitag (24. Mai), 13.38 Uhr: Die Spur war wohl nicht kalt, ist es aber jetzt, wie es scheint. Aus unterschiedlichen Gründen will Schalke derzeit wohl nicht einen möglichen Transfer von Posch stemmen, berichtet Sky-Reporter Dirk große Schlarmann.

Zum einen kann es daran liegen, dass der Spieler an sich im Gesamtpaket tatsächlich zu teuer wäre. Zum anderen ist aber ebenso möglich, dass er nicht in das Gesamtbudget passt, so dass Geld an anderer Stelle dann zu sehr fehlen würde.

Erstmeldung, Mittwoch (22. Mai), 16.04 Uhr: Nach Angaben der Bild ist Posch im Visier der Königsblauen. Der 22-Jährige kann in der Abwehr innen und rechts spielen.

Stefan Posch gilt als flexibel einsetzbar

Zudem soll er wohl ebenso vor der Abwehr im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden können, wie die Bild weiter schreibt. Doch nicht nur wegen seiner Flexibilität soll der neue S04-Trainer David Wagner angetan sein.

Posch gilt als schnell und zweikampfstark. Darüber hinaus gilt seine Spieleröffnung als gut.

Vertrag bei der TSG Hoffenheim wurde erst im Dezember verlängert

Stellt sich nur die Frage, ob sich der Defensivspezialist auch eine Veränderung vorstellen kann. Denn der österreichische U21-Nationalspieler verlängerte erst im Dezember 2018 seinen Vertrag, der nun bis 2022 gültig ist.

Eine Ausstiegsklausel hat Posch nach Bild-Informationen nicht. Hieße: Die TSG Hoffenheim ist in einer glänzenden Ausgangsposition für Verhandlungen mit Schalke.

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Laut Transfermarkt.de liegt der Marktwert des 22-Jährigen bei 5,5 Millionen Euro. Ein Preis, der die „Knappen“ nicht abschrecken würde.

Posch wechselte 2015 aus Österreich (Admira Wacker) in die U19 der TSG Hoffenheim. Im Sommer 2017 erhielt der Defensivspezialist bei den Kraichgauern seinen ersten Profi-Vertrag.

33 Pflichtspiele bislang als Profi

Seitdem kamen 33 Pflichtspiele für das Team aus Sinsheim hinzu. 26 davon in der Bundesliga (kein Tor, keine Vorlage). Erste Erfahrungen in der Champions League (zwei Spiele) und Europa League (vier Partien) konnte Posch ebenso schon sammeln.

Die abgelaufene Saison war für den 22-Jährigen unter dem scheidenden Trainer Julian Nagelsmann ein Auf und Ab. An den ersten 14 Spieltagen kam der Österreicher nur zu vier Einsätzen (alle von Beginn an, dreimal über die volle Distanz).

Erst ab dem 15. Spieltag zählte Posch zu den Stammspielern der TSG. Zwischen dem 27. und 31. Spieltag aber saß er jedes Mal nur auf der Bank.

Aktuelle S04-Themen:

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