Wechsel sorgt für Irritationen

Schalke-Transfer wirft Fragen auf: S04-Bosse beziehen Stellung

Der neueste Transfer von Schalke 04 sorgt für Irritationen. Rouven Schröder und Frank Kramer beziehen Stellung.

Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 hat zum Abschluss des Transfermarktes noch einmal nachgelegt und am Donnerstag (1. September) Kenan Karaman von Besiktas Istanbul verpflichtet. Der türkische Nationalspieler ist Mittelstürmer Nummer vier im S04-Kader. Das sorgt für Irritationen - S04-Sportdirektor Rouven Schröder und Trainer Frank Kramer beziehen tags drauf Stellung.

NameKenan Karaman
Geboren5. März 1994 (Alter 28 Jahre), Stuttgart, Deutschland
Größe1,89 Meter
Aktuelles TeamFC Schalke 04

Zweifel an Schalke-Stürmern? S04-Bosse begründen Transfer

Zum einen, sagte Rouven Schröder auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim VfB Stuttgart am Samstag (3. September, 15.30 Uhr) über den S04-Neuzugang, „brauchen wir in der Breite einen starken, variablen Kader“, zum anderen, könne Kenan Karaman „vorne alle Positionen spielen, zentral, links, rechts“. „Wir fühlen uns absolut wohl mit der Verpflichtung“, betonte Schröder (S04-Transfer-News bei RUHR24).

S04-Trainer Frank Kramer ergänzte, dass Karaman trotz seiner 1,89 Meter Körpergröße eine „vernünftige“ Geschwindigkeit mitbringe. „Er hat eine gute Größe, ist ein sehr guter Fußballer“, führte Kramer aus. Karaman habe seine Klasse auch international beweisen dürfen in der vergangenen Saison.

Schalke-Transfer: Kenan Karaman soll S04-Offensive beleben

Außenstehende hatten vermutet, der FC Schalke 04 würde noch einen Spieler, der über viel Tempo verfügt, verpflichten. Dieser Spielertyp ist Mangelware im S04-Kader.

Nun soll Kenan Karaman die S04-Offensive beleben: Der FC Schalke hat nach vier Spieltagen lediglich ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Zweifel an den königsblauen Stürmern gibt es dennoch nicht, wie Schröder sagte, ebenso wie eine Torgarantie von Karaman.

Rouven Schröder hat für S04 den Transfer von Kenan Karaman eingetütet.

S04-Sportdirektor Schröder deutlich: „Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt“

„Wir müssen das als Gruppe lösen. Der Knoten wird platzen, davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt“, sagte Schröder. Bei der 1:6-Klatsche gegen Union Berlin habe man gesehen, dass Simon Terodde hätte auch ein Tor erzielen können.

Die Überzeugung lasse „überhaupt nicht nach. Wir werden nicht zweifeln“, machte Schröder deutlich. Und auch „Sebastian Polter wird wieder treffen“, ist sich Schröder sicher.

Rubriklistenbild: © Revierfoto/Imago, Seskim Photo/Imago, Fotomontage: RUHR24

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