Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Eigentlich sucht Schalke einen Sportdirektor. Laut eines Berichts könnte Sascha Riether (36) aber in anderer Funktion Abhilfe schaffen.

  • Schalke wird in Kürze keinen Sportdirektor verpflichten.
  • Stattdessen könnte beispielsweise Sascha Riether Teammanager werden.
  • Der Rechtsverteidiger hatte aber nun nach seiner Spielerkarriere andere Pläne.

Rückt Sascha Riether (36) in den Fokus der Schalke-Suche nach einem Teammanager? Das kann zumindest laut Funke Sport möglicherweise passieren.

Sascha Riether als Teammanager statt eines Sportdirektors auf Schalke?

Nach wie vor haben die Königsblauen keinen Sportdirektor verpflichtet. Obwohl Sportvorstand Jochen Schneider (48) sich auf die Fahne geschrieben hatte, einen zu verpflichten.

Doch die Suche gestaltet sich schwierig. Gut möglich, dass der S04 vorerst keinen Sportdirektor verpflichtet.

Verpflichtung des S04 auf der Prioritätenliste weiter hinten

Zumindest auf der Prioritätenliste scheint diese Verpflichtung erst einmal weiter nach hinten gerückt zu sein. Bis zur Mitgliederversammlung am 30. Juni, bei der wohl das neue Heimtrikot der „Knappen“ präsentiert wird, könnte eine Bekanntgabe knapp werden.

In der kostenlosen Buzz04-App gibt es alle Infos über den FC Schalke 04 auf dein Smartphone.
In der kostenlosen Buzz04-App gibt es alle Infos über den FC Schalke 04 auf dein Smartphone.

Gut möglich, dass Schalke umdenkt und den BVB als Vorbild nimmt. Ist Riether dann tatsächlich eine Alternative?

Der Teammanager müsste sich vermutlich unter anderem um die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Zudem wäre er erster Ansprechpartner für die Spieler und wäre eine Hilfe für viele alltägliche Dinge.

Stevens gibt Riether andere Ratschläge auf den Weg

Im Zuge dessen hatte Schneider bereits angekündigt, nach dem Vorbild RB Leipzig mehr Personal einstellen zu wollen, das vor allem (jungen) Neuzugängen aus dem Ausland unter die Arme greift. Ob Riether aber genau das will?

Huub Stevens (65) hatte andere Ratschläge gegeben. Der 65-Jährige muss es wissen, hat er doch schließlich seine Karriere schon hinter sich.

Dem war es übrigens aus einem bewegenden Grund sehr wichtig, Riether im letzten Spiel der abgelaufenen Saison noch unbedingt einzuwechseln. Der Spieler selbst wollte nach seiner Spieler-Karriere erst einmal Abstand gewinnen und peilt an, den Trainerschein zu machen.

Sascha Riether im Schalke-Training. Foto: Torsten Mannek
Sascha Riether im Schalke-Training. Foto: Torsten Mannek

Dass der 36-Jährige sowohl bei Spielern, Mitarbeitern als auch Journalisten beliebt war, ist kein Geheimnis. Täglich lebte der Rechtsverteidiger eine professionelle Einstellung sowie eine eloquente und charismatische Art vor.

Kein Wunder also, dass Riether nach seinem letzten Abschlusstraining von seinen Mitspielern vom Platz auf Händen zur Kabine getragen wurde. Das dürfte dann nicht mehr vorkommen, wenn er tatsächlich zum Teammanager auf Schalke berufen wird.