Bild: Guido Kirchner/dpa

Bereits mehrfach setzten Schalke-Spieler in dieser Saison nicht den Plan von Trainer Domenico Tedesco um. So auch nicht beim desaströsen Auftritt gegen Fortuna Düsseldorf (0:4). Mark Uth legte nach der Partie den Finger in die Wunde.

Von außen betrachtet, wirkte die Schalke-Mannschaft am Samstag (2. März) gegen Fortuna Düsseldorf (0:4) wie gelähmt. Sahen die Spieler auf dem Feld es ähnlich?

„Wenn man sieht, wie wir Fußball spielen… Wobei, wir spielen ja gar keinen Fußball“, reagierte Mark Uth in den Katakomben nach der Dusche immer noch sichtlich genervt wegen der aktuellen Lage beim S04.

„Ich weiß selber nicht, was wir da machen. Dann verlieren wir defensiv auch noch die Zweikämpfe und fangen uns solche Tore“, ergänzte der Stürmer.

Uth im Schalke-Heimspiel gegen Düsseldorf nach 77 Minuten ausgewechselt

Uth spielte 77 Minuten lang, ehe er für Breel Embolo Platz machen musste. Am Endresultat änderte dies nichts. Im Gegenteil. Schalke fing sich sogar noch einen vierten Treffer ein.

Weil sowohl Trainer Domenico Tedesco als auch Spieler nach der Partie sagten, dass bestimmte Vorgaben mal wieder nicht umgesetzt wurden, stellt sich automatisch die Trainer-Frage. Ist Tedesco noch der Richtige?

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„Selbstverständlich“, entgegnete Uth, ohne zu zögern. „Der Trainer steht nicht auf dem Platz, sondern wir Spieler. Wir. Wir müssen die Situation herumreißen. Der Trainer kann nichts dafür, dass wir so einen Schrott spielen.“

Nach 24 Spieltagen steht Schalke mit nur 23 Punkten auf Tabellenplatz 14. Nur sechs Siege stehen bei 13 Niederlagen zu Buche. In zwölf Heimspielen setzte es bereits sieben Niederlagen. Die siebte war gegen Fortuna Düsseldorf krachend.

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„Ich bin ein wenig sprachlos. Wir verlieren 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf. Das darf nicht passieren. Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, zu kämpfen und alles rauszuhauen, was wir haben“, sagte Uth.

Es kam aber von Beginn an komplett anders. „Klar ist es schwierig. Ich weiß derzeit auch nicht, wie wir da unten herauskommen. Tut mir leid.“