Stevens hat keinen Bock aufs Derby: "Wir müssen dahin!"

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Schalke-Trainer Huub Stevens pustet durch. Foto: dpa

Das Revierderby steht am kommenden Samstag (27. April) bevor. Bei Schalke 04 und Huub Stevens freut man sich allerdings nicht wirklich auf das Spiel.

Die sportliche Talfahrt beim FC Schalke 04 scheint derzeit kein Ende zu nehmen. Das 2:5 gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag (20. April) war ein erneuter Tiefpunkt.

Und ausgerechnet jetzt müssen die Königsblauen zum Revierderby nach Dortmund reisen.

Bei Schalke-Coach Huub Stevens hält sich die Vorfreude auf das Spiel der Spiele daher verständlicherweise in Grenzen.

Derby ist für Schalke eine Chance auf Wiedergutmachung

"Wir müssen dahin, und wir müssen da auch spielen," sagte der Niederländer gegenüber dem Kicker, als er auf das Revierderby angesprochen wurde.

Eine Kampfansage sieht anders aus. Und doch könnte das 176. Revierderby ein ganz wichtiges Spiel für Schalke werden.

Zum Einen könnten die Knappen mit einem Sieg den Abstand zum Relegationsplatz vergrößern und zum Anderen könnte man die Fans nach der verkorksten Saison zumindest etwas fröhlicher Stimmen.

Gibt es die Revanche für 2007?

Viele Schalker hoffen insgeheim auf eine Revanche für das Derby von 2007. Damals reiste der S04 am 33. Spieltag als Tabellenführer nach Dortmund (damals Platz 9.) und ließ sich ausgerechnet vom ärgsten Konkurrenten die Meisterschaft versauen.

Das Derby gewann der BVB mit 2:0 nach Toren von Alexander Frei und Ebbi Smolarek. Meister wurde anschließend der VfB Stuttgart.

In diesem Jahr könnten ausgerechnet die schwächelnden Schalker dem BVB die Meisterschaft versauen.

Schalke-Krise ist eine "Kopfsache"

Einen Grund dafür, warum der FC Schalke nicht in die Spur findet, hat Stevens schon ausgemacht und will bis zum Derby daran arbeiten.

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Die Krise sei "eine Kopfsache." "Wenn es zwischen den Ohren nicht gut sitzt, dann geht es auch in die Beine," meint der 65-Jährige.