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Olaf Thon weiß wie man mit Schalke erfolgreich ist. 1997 gewann er mit S04 den UEFA-Pokal sowie den DFB-Pokal 2001 und 2002. Nun spricht er über ein Erfolgsrezept für seinen alten Verein.

Am Samstag (9.Februar) musste sich der FC Schalke 04 dem FC Bayern geschlagen geben. Die Rückrunde begann eigentlich besser für den S04. Nun scheint aber wieder Unruhe aufzukommen.

Thon findet, dass S04 auch nicht mit den besten Bedingungen in die Saison startete. „Wir hatten die Problematik, dass viele verletzt waren, aber wir haben uns gefangen“, so Thon.

Auch die Leistung gegen Bayern sah der Eurofighter durchaus positiv. „Domenico Tedesco hat versucht mit der Auswechslung von Rudy und Mascarell einen Sechser zu bringen, der besser steht. Sie haben sich auch Chancen herausgearbeitet.“

Thon: Kutucu hat super gespielt

Vor allem die Jugend sieht Thon dabei im Vordergrund. „Kutucu hat vorne im Sturm super gespielt und ein tolles Tor gemacht. McKennie hätte auch noch fast den Ausgleich gemacht.“

Ahmed Kutucu ist seit Wochen ein Sinnbild des Aufschwungs und ein weiterer Beweis für die Qualität der Schalker Jugendarbeit. Der Eurofighter sieht dabei vor allem einen Mann im Fokus: Norbert Elgert. Denn der formt Spieler auch charakterlich.

Aktuelle S04-Themen:

„Norbert Elgert bringt jedes Jahr immer wieder Spieler hervor, dass man sich fragt: Wie macht der Teufelskerl das,“ so Thon. Und dort sieht er auch das Erfolgsrezept für den S04 in der Zukunft.

„Da habe ich große Hoffnung, dass wir das noch ausbauen können und ich glaube, es kann auch eine Strategie für die Zukunft von Schalke 04 noch mehr Local-Player in den eigenen Reihen zu haben“, so der 52-Jährige.

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Thon war in den letzten Tagen nach dem Tod von Schalke-Legende Rudi Assauer ein gefragter Gesprächspartner. Denn die beiden verband eine lange und innige Geschichte, wie Thon im Sportschau-Telefoninterview erzählt.

„Er hat mich unter seine Fittiche genommen als ich 16 Jahre alt war und hat mir meinen ersten Vertrag gegeben. Er hat am 30. April Geburtstag gehabt, ich am 1. Mai, das haben wir oft verknüpft. Wir hatten wirklich wunderschöne Jahre miteinander.“