Bild: Bernd Thissen/dpa

Schalke reist während der Länderspielpause zum Freundschaftsspiel nach Sevilla (22. März, 20.45 Uhr). Trainer Huub Stevens ist vom Zeitpunkt der Partie nicht begeistert.

Der FC Sevilla trägt seit 2008 nahezu jährlich ein Spiel in Gedenken an Antonio Puerta aus. Der einstige Sevilla-Profi starb am 28. August 2007, als er im Meisterschaftsspiel gegen den FC Getafe einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt.

Zu Ehren des ehemaligen spanischen Nationalspielers wurde die Trofeo Antonio Puerta ins Leben gerufen. Für dieses Spiel lädt der FC Sevilla jährlich ein anders europäisches Topteam ein.

In diesem Jahr wird Schalke die Ehre zuteil, um die Trophäe zu spielen. Eigentlich eine schöne Geste, wäre Königsblau in der Bundesliga nicht in so einer prekären Lage.

Stevens: Hätten lieber die komplette Woche trainiert

Für Huub Stevens kommt die Reise nach Spanien ungelegen. „Es wäre mir viel lieber gewesen, die ganze Woche volle Kanne zu trainieren. Aber ich kann es nicht ändern“, so der 65-Jährige.

Verständlich. Nach der erneuten Niederlage gegen RB Leipzig (0:1) rutschen die Königsblauen in der Tabelle auf Platz 15 ab. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur noch drei Punkte.

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Immerhin: Einen Vorteil sieht Stevens in der Partie gegen Sevilla. „Das ist ein Spiel um einigen Verletzten Spielpraxis zu geben. Wir werden gucken, wer da auflaufen wird“, so der Schalke-Trainer.

Verzichten müssen wird Schalke gegen Sevilla unter anderem auf Breel Emobolo und Yevhen Konoplyanka. Beide sind mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz.

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Stattfinden wird das Spiel um die Trofeo Antonio Puerta am 22. März (20.45 Uhr) im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán.

Vielleicht empfiehlt sich einer der zuletzt weniger eingesetzten Profis dort für die kommenden Aufgaben im Abstiegskampf. Nach der Länderspielpause steht das direkte Duell um den Klassenerhalt gegen Hannover 96 (Sonntag 31. März, 15:30 Uhr).