Bild: Uwe Kraft/AFP

Nach seinem starken Auftritt im Heimspiel gegen Hertha BSC erhält S04-Neuzugang Jonjoe Kenny (22) Lob von allen Seiten. Benjamin Stambouli (29) erklärt, wie sich der Engländer auf Schalke eingelebt hat und wie das Zusammenspiel mit ihm funktioniert.

  • Benjamin Stambouli und Jonjoe Kenny haben gegen Hertha mit ihrem Zusammenspiel überzeugt.
  • Der Franzose war nach dem Spiel voll des Lobes für Kenny.
  • Die Länderspielpause verbringen beide auf Schalke.

Der vom FC Everton ausgeliehene Kenny hat spätestens mit seinem Traumtor gegen Hertha BSC einen Einstand nach Maß beim S04 hingelegt. Dass der 22-Jährige erst seit Juli mit der Mannschaft trainiert, ist auf dem Platz kaum zu sehen.

Wohl auch deshalb, weil das Zusammenspiel mit seinem Mannschaftskollegen Stambouli schon in den ersten Spielen gut funktioniert. Der Franzose gewährte nach dem Sieg einen Einblick in die Taktik gegen die Hertha.

Stambouli und Kenny überzeugen beim S04

„Ich versuche Jonjoe Mut zu geben, nach vorne zu verteidigen. Er weiß, dass ich hinter ihm bin um abzusichern“, so Stambouli, der nach dem Spiel auch über die „verrückten“ Harit und McKennie scherzte.

Lob gab es vom Vizekapitän auch für die Art und Weise, wie sich Kenny, der anfangs noch seine Mitspieler googeln musste, bereits auf Schalke integriert hat. „Er hat unser System und auch den Verein sehr schnell adaptiert. Er hat einen großen Willen und ist ein Kämpfer.“

Länderspielpause: Stambouli und Kenny bleiben auf Schalke

Viel Lob für den jungen Rechtsverteidiger, der mit Bescheidenheit reagiert. „Je mehr Spiele wir zusammen spielen, umso besser werden wir“, so Kenny.

Während der Länderspielpause können Stambouli, der auf Schalke für Luxusprobleme sorgt, und Kenny im Training weiter an ihrem Zusammenspiel arbeiten. Da der Engländer für die U21 mittlerweile zu alt ist, steht keine Reise zur Nationalmannschaft an.

Nächster Einsatz für das neue Defensiv-Duo gegen Viktoria Köln?

Ob sie im Testspiel gegen Viktoria Köln zum Einsatz kommen, bleibt abzuwarten. Trainer David Wagner (47) will hier vor allem die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Spieler einsetzen.