Bild: Federico Gambarini/dpa

Für Salif Sané (28) war die heutige Partie beim Afrika-Cup bereits in der 24. Minute vorzeitig beendet. Der Innenverteidiger des S04 musste verletzt ausgewechselt werden.

  • Senegal gewinnt zum Auftakt des Afrika-Cups gegen Tansania.
  • Die Verletzung von Salif Sané überschattet das Ergebnis.
  • Der Schalke-Verteidiger hatte wohl Glück im Unglück.

Update, Montag (24. Juni), 16.37 Uhr: Glück im Unglück für Schalke und Salif Sané. Wie der senegalesische Fußballverband der Nachrichtenagentur „AFP“ mitgeteilt hat, hat sich der Innenverteidiger wohl nur eine Verstauchung des Außenbands zugezogen.

Die Ausfallzeit des 28-Jährigen soll maximal 15 Tage betragen.

Erstmeldung vom 23. Juni, 21.13 Uhr: Nach 28 Minuten traf Keita Baldé im Gruppenspiel des Afrika-Cups zum 1:0 für Senegal gegen Tansania. Doch Sané bekam den Treffer seines Mannschaftskollegen nicht mehr mit.

Sané muss verletzt vom Platz getragen werden

Vier Minuten zuvor verletzte sich der Innenverteidiger und musste infolgedessen ausgewechselt werden. Erste Bilder zeigen, wie Sanitäter Sané auf einer Trage vom Platz bringen.

Noch ist unklar, ob der zweikampfstärkste Verteidiger der Bundesliga den Rest des Afrika-Cups und möglicherweise den Saisonstart mit Schalke verpassen wird. Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest.

Senegal macht in der zweiten Halbzeit den Deckel drauf

Zumindest im heutigen Spiel konnte die Mannschaft aus dem Senegal den Verlust des Innenverteidigers vom S04 kompensieren. In der 65. Minute traf Krepin Diatta zum 2:0 Endstand.

Am Donnerstag (27. Juni, 19 Uhr) muss Senegal im zweiten Gruppenspiel gegen Algerien an. DAZN überträgt die Partie ab 19 Uhr live. Nun geht es bereits ins Halbfinale. Übertragen wird es auch.

Sané überzeugte in der vergangenen Saison nach Startschwierigkeiten

Sané kam in der vergangenen Saison für den S04 wettbewerbsübergreifend auf 40 Einsätze. Dazu erzielte er je zwei Treffer in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Besonders sein Treffer beim 4:2-Erfolg über den BVB ist vielen Schalke-Anhängern positiv in Erinnerung geblieben.

Darüber hinaus gehörte der 28-Jährige zu den wenigen Spielern bei Königsblau, die trotz der katastrophalen Saison ihren Marktwert steigern konnten. Anders sah es zum Beispiel bei Amine Harit aus, der jüngst im Interview über seinen Autounfall mit Todesfolge vor knapp einem Jahr sprach.