Bild: FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 hat einen Nachfolger für Christian Heidel gefunden. Jochen Schneider kommt von RB Leipzig zum S04.

Das ging schneller als erwartet: Der FC Schalke 04 hat nur drei Tage nach dem angekündigten Rücktritt von Christian Heidel einen Nachfolger präsentieren können.

Jochen Schneider kommt von RB Leipzig zu den Königsblauen und wird einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhalten. Am Dienstag (5. März) wird er der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir haben für die Besetzung des Sportvorstandes ein klares Profil formuliert: Einen erfahrenen Fußballfachmann, der über ein erstklassiges Netzwerk im nationalen und internationalen Profifußball verfügt und in den letzten Jahren mit Erfolg moderne Konzepte verfolgt“, sagt Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies in einer ersten Stellungnahme des Klubs.

Jochen Schneider unterschreibt auf Schalke bis 2022

Schneider war zuletzt bei RB Leipzig „Leiter Sport und Internationalisierung“. Kein Wunder also, dass Tönnies ergänzt: „Jochen Schneider erfüllt alle diese Anforderungen.“

Der Ex-Leipziger selbst freut sich auf seine neue Aufgabe. „Für mich ist es eine große Ehre, zum anderen eine Riesenherausforderung, das Ressort Sport beim FC Schalke 04 zu übernehmen.“

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Zu der ersten Aufgabe von Schneider zählt laut Schalke-Angaben, einen neuen Sportdirektor zu verpflichten. Bisher war das Axel Schuster, die rechte Hand von Christian Heidel.

Heidel hatte am vergangenen Samstag (23. Februar) seinen Rücktritt bei den „Knappen“ erklärt. Der 55-Jährige kann sich aber gut vorstellen, dass Schuster auf Schalke weiterarbeitet.

Schneider wird wie Heidel den Posten des „Vorstand Sport“ bekleiden. Im restlichen Vorstand sind Peter Peters (Finanzen) und Alexander Jobst (Marketing).

Bei der Besetzung des Sportdirektors gibt es einen klaren Favoriten. Jonas Boldt von Bayer 04 Leverkusen wird es aller Voraussicht nach wohl werden.

Schneider war 2016 zunächst für „Global soccer Red Bull“ tätig. Mitte 2017 wurde er dann in die sportliche Leitung von RB Leipzig unter dem Ex-Schalker Ralf Rangnick befördert, der derzeit noch Trainer und Manager zugleich ist.

Aktuelle S04-Themen:

Mit Schalke gibt es gleich mehrere indirekte Parallelen. Das fing 2010 an, als Horst Heldt vom VfB Stuttgart zu Schalke kam.

Schneider leitete als Heldt-Nachfolger mit beziehungsweise hinter Fredi Bobic dann den VfB. In Stuttgart beförderte er außerdem Domenico Tedesco vom U17-Co-Trainer zum U17-Cheftrainer.