Bild: Guido Kirchner/dpa

Sascha Riether beendet nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart seine Karriere. Bereits nach seiner letzten Trainingseinheit kam es zu bewegenden Bildern.

Aus sportlicher Sicht ist das Spiel gegen den VfB Stuttgart vollkommen bedeutungslos. Auch ein fußballerischer Leckerbissen ist am Samstag (18. Mai, 15.30 Uhr) angesichts der beteiligten Mannschaften nicht zu erwarten.

Stattdessen werden einige Abschiede in den Mittelpunkt des Geschehens in der Veltins-Arena rücken. Neben Huub Stevens wird auch Sascha Riether eine Ehrenrunde drehen.

Schalke hofft Riether fit zu bekommen

Am liebsten würde der 36-Jährige ein letztes Mal in der Veltins-Arena zum Einsatz kommen. Auf der Pressekonferenz erklärte Huub Stevens, dass man alles versuche um ihm einige Minuten Spielzeit geben zu können.

Sascha Riether hofft ein letztes Mal den Rasen der Veltins-Arena betreten zu dürfen. Foto: Friso Gentsch/dpa
Sascha Riether hofft ein letztes Mal den Rasen der Veltins-Arena betreten zu dürfen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Der frühere Freiburger laboriert noch immer an den Folgen eines Innenbandrisses im rechten Knie. Die Verletzung hatte ihn auch über weite Teile der Saison außer Gefecht gesetzt.

Bewegende Bilder nach dem Abschlusstraining

Zu einer kuriosen Szene kam es bereits beim Abschlusstraining vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart. Nach dem Ende der Trainingseinheit wurde Sascha Riether von seinen Mannschaftskollegen auf Händen Richtung Kabine getragen.

Als sie ihn wieder absetzten, applaudierten sie dem Routinier lautstark. Ein Moment, der dem gebürtigen Lahrer spürbar nahe ging.

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Eins zeigt die Aktion seiner Teamkameraden deutlich: Auch wenn der Rechtsverteidiger sportlich kaum noch eine Rolle gespielt hat, genoss er innerhalb der Mannschaft hohes Ansehen.

Sascha Riether wird eine Lücke auf Schalke hinterlassen. Als Spieler, aber besonders als Mensch.