Schalke: Salif Sane bekommt klare Kritik von Köln-Trainer Beierlorzer

Salif Sane gg Mainz Zweikampf_dpa

Salif Sane machte gegen Köln ein gutes Spiel, bereitete den Schalker Führungstreffer durch Serdar. Doch der Schalke-Spieler hatte auch Glück, dass er nicht vorzeitig vom Platz gestellt wurde.

  • Salif Sane lieferte gegen Köln ein gutes Spiel.
  • Doch der Schalker ging auch forsch zu Werke, bekam dafür allerdings nur die gelbe Karte.
  • Wenn es nach dem Köln-Trainer Achim Beierlorzer ginge, hätte der S04-Spieler allerdings auch noch den roten Karton sehen müssen.

Sane mit Wucht gegen forsche Kölner

Im Spiel gegen Köln hatte Salif Sane einiges zu tun: Gegen forsche Kölner war der Senegalese in der S04-Defensive ordentlich gefordert, wusste dies aber wie zuvor schon gegen Mainz, erfolgreich zu meistern. Doch der Schalke-Spieler hatte auch Glück, dass sein engagiertes Spiel ohne größere Folgen blieb.

Einzig eine gelbe Karte trug Sane nach dem Schlusspfiff mit sich vom Feld. Es hätte deutlich mehr sein können.

Glück für S04-Verteidiger: Kein Rot, nur gelb

Denn nachdem der Schalker bereits die gelbe Karte gesehen hatte, ließ der S04-Akteur sich in der 65. Minute zu einem harten Einsteigen gegen Ellyes Skhiri hinreißen. Mit ausgestrecktem Bein ging er vollends voraus in den Zweikampf. Eine abermalige Karte sah Sane zum eigenen Glück nicht.

Sane bereitet Serdar-Tor vor

Stattdessen durfte der 29-Jährige auf dem Feld bleiben. Es sollte sich für den S04 auszahlen. Denn in der Schlussphase bereitete Sane das zwischenzeitliche 1:0 durch Serdar, der überraschend von Bundestrainer Löw für den DFB-Kader nominiert wurde, vor.

Beierlorzer: „Sane hätte nicht auf dem Platz stehen dürfen“

Wenn es nach Köln-Trainer Achim Beierlorzer geht, dann hätte auf die Sane-Aktion aber eine Karte folgen müssen. Für Beierlorzer steht auch einen Tag nach dem Spiel fest: Sane hätte zwingend den roten Karton sehen müssen. Dementsprechend deutlich nimmt sich der Kölner Fußballlehrer den Schalker Defensiv-Akteur in einem Interview zur Brust.

„Das ist schon ärgerlich. Sané hätte bei der Aktion nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen“, erklärt Beierlorzer gegenüber dem „Kölner Express“ und legt in emotional nach. „Wenn er Ellyes in dieser Situation trifft, gehört er eingesperrt. Das ist grob gefährdend. Zum Glück erwischt er ihn nicht richtig.“