Sebastian Rudy wurde im Bundesliga-Spiel seines FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München bereits nach 33 Minuten ausgewechselt. Danach herrschte zwischen Trainer Domenico Tedesco und Rudy eisige Stimmung. Auch Ex-Profi Hamit Altintop findet harte Worte.

Die Situation des Sommer-Neuzugangs, der vom Gegner FC Bayern München für 16 Millionen Euro zu S04 kam, ist schon seit Beginn angespannt.
Der Mittelfeldmann konnte nicht wirklich überzeugen und stand immer wieder wegen mangelnder Leistung, aber auch mangelnder Motivation in der Kritik.

Die frühe Auswechslung Rudys glich einer Höchststrafe. Tedescos Maßnahme wird nun vom Ex-Schalker Altintop scharf kritisiert.

Lieber Spiel oder Spieler verlieren

Für Altintop hat die drastische Maßnahme fatale Folgen. „Ich glaube, dass man mit der Aktion gestern den Spieler Sebastian Rudy verloren hat.“ Die eisige Stimmung zwischen Spieler und Trainer könnte dafür sprechen, denn: einen Handschlag gab es nicht.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Markus Gisdol (Hoffenheim, Hamburg) stärkte dabei aber seinem Kollegen den Rücken. Ein Gespräch direkt nach der Auswechslung könne zu einem Eklat führen, erklärte Gisdol im Doppelpass.

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Altintop wollte den Spieler dann aber nicht komplett aus der Schusslinie nehmen und sieht den Fehler in allererster Linie beim Transfer selbst. „Ich kritisiere auch den Verein Schalke und den Berater von Rudy oder Sebastian selbst und frage mich: Warum geht so ein Spieler so einen Weg?“

Denn im System von Schalke funktioniere der Mittelfeldmann von S04 nicht, so Altintop. „Er hat bei Hoffenheim funktioniert, er hat bei Bayern funktioniert. Bei Schalke kann er bei dieser Spielweise nicht funktionieren.


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Die Lage um Sebastian Rudy bei Schalke scheint weiter angespannt. Auch Manager Christian Heidel kritisierte ihn. „Mein Eindruck ist, dass da ein bisschen mehr Power und Leidenschaft rein muss. Diese Dinge gehören bei uns dazu.“