Bild: Daniel Maurer/dpa

Der neue Sport-Vorstand Jochen Schneider soll als Erstes einen neuen Sportdirektor auf Schalke benennen. Mit in der Verlosung scheinen Alexander Rosen und Erik Stoffelshaus zu sein. Unabhängig von der Personalie Gerald Asamoah.

Update, Freitag, 1. März, 09.45 Uhr: Der Name Alexander Rosen wird auf Schalke nach wie vor diskutiert. Die Verantwortlichen vom S04 müssen mehrere Kandidaten durchspielen.

Wird der „Direktor Profifußball“ von TSG Hoffenheim der neue Sportdirektor bei den Königsblauen? Sein Vertrag bei der TSG läuft bis zum 30. Juni 2020, soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen.

Die lokale Bild-Presse bei Sinsheim glaubt nicht, dass Rosen sich einem Sport-Vorstand unterordnen würde. Außerdem spricht auch ein Zitat von Januar gegen einen Vereinswechsel.

Rosen seit 2010 bei der TSG Hoffenheim angestellt

„Mich zieht es aktuell nicht weg und mein Vertrag läuft ja noch eineinhalb Jahre. Eine fast zehnjährige Klubzugehörigkeit wischt man nicht einfach weg.“

Rosen ist seit 2010 bei der TSG angestellt. Damals begann der heute 39-Jährige als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Im April 2013 wurde er „Leiter Profifußball“, ehe am 1. Oktober 2018 die Bezeichnung in „Direktor Profifußball“ umbenannt wurde.

Erstmeldung, Donnerstag, 28. Februar, 11.44 Uhr: Axel Schuster ist offiziell der Sportdirektor des FC Schalke 04. Dass er vielmehr ein Teammanager ist, ist ebenso inoffiziell klar, wie auch seine ungewisse Zukunft bei den Königsblauen.

Gerald Asamoah könnte Schuster als Teammanager und Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft ersetzen. Bekommt die Schalke-Ikone Alexander Rosen oder Erik Stoffelshaus über sich gesetzt?

Der S04 beschäftigt sich schon länger damit, sich in der Spitze breiter aufzustellen. Der zurückgetretene Christian Heidel schlug laut eigener Aussage bereits 2018 Leverkusens Noch-Sportdirektor Jonas Boldt dem Schalker Aufsichtsrat als Ergänzung vor.

Alexander Rosen besitzt eine Ausstiegsklausel bei der TSG Hoffenheim

Boldt wird es laut übereinstimmenden Medienberichten aber nun doch nicht. Stattdessen gilt laut Bild Alexander Rosen als derzeitiger Top-Favorit.

Der „Direktor Profifußball“ von der TSG Hoffenheim besitzt wohl eine Ausstiegsklausel. Sein Vertrag bei dem Bundesligisten läuft noch bis zum 30. Juni 2020.

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Rosen hat seit 2013 laut Bild einen Transferüberschuss von 40 Mio. Euro erzielt. Zahlen, die dem verschuldeten Schalke auch gut zu Gesicht stünden.

Der kicker hingegen berichtet, dass Erik Stoffelshaus in der engeren Verlosung ist. Der ehemalige Teammanager des S04 war bis zum 31. Dezember 2018 Sportchef bei Lokomotive Moskau, wo unter anderem Jefferson Farfan und Benedikt Höwedes unter Vertrag stehen.

Aktuelle S04-Themen:

Zwischen 1998 und 2009 war der gebürtige Mülheimer bereits auf Schalke angestellt. Erst als Trainer in der Knappenschmiede, dann als Assistent der Geschäftsführung, ehe er Teammanager wurde.

Während seiner Zeit bei den Profis war es Stoffelshaus, der einst Ivan Rakitic entdeckte und vom FC Basel zu den Königsblauen lotste. Rakitic spielt seit 2014 für den FC Barcelona und hat einen Marktwert von 50 Mio. Euro.

Ob nun der Ex-Schalker oder Rosen Sportdirektor wird: Die Zeit drängt. Am liebsten will der S04 den neuen Mann bis nächste Woche verpflichtet haben. Am Dienstag (5. März) stellt sich der neue Sport-Vorstand Jochen Schneider den Medien vor.