Die Suche nach einem neuen Manager auf Schalke läuft auf Hochtouren, nachdem Christian Heidel nach dem Spiel gegen Mainz am Samstag (23. Februar) seinen Rücktritt erklärte. Nun ist mit Michael Reschke ein weiterer Kandidat auf der Bildfläche aufgetaucht.

Nicht nur für Schalke-Fans kam Heidels Entscheidung überraschend, auch die Schalker Führung rund um Clemens Tönnies sei überrascht gewesen.

Jedoch seien sie nicht unvorbereitet gewesen, wie Tönnies der Bild verrät. So soll die Zukunftsplanung bereits in vollem Gange sein.

Neben Jonas Boldt, der schon länger Thema auf Schalke ist, soll nun auch Reschke ein potentieller Heidel-Nachfolger sein. Aber der Eine könnte den Anderen nicht unbedingt ausschließen.

Reschke und Boldt als Doppelspitze

Nach Informationen der Bild soll Reschke gemeinsam mit Boldt eine Doppelführung im Management bilden, wobei Reschke die Position des Sportvorstands und Boldt die des Sportdirektors bekleiden sollen

Boldt ist damit anscheinend auch mehr als zufrieden. Bei seinem ersten Treffen mit Clemens Tönnies soll er klar gemacht haben, er wolle weiterhin in zweiter Reihe arbeiten.


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Interessant dabei ist: Boldt und Reschke kennen – und schätzen sich sehr. Beide haben eine Vergangenheit bei Bundesligist Bayer 04 Leverkusen.

2014 beerbte Boldt den Manager, der dann als technischer Direktor zu Bayern München wechselte. Von 2017 bis 2019 war der 61-Jährige dann als Sportvorstand beim VfB Stuttgart.

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Reschke ist zumindest krisenfest. Beim VfB Stuttgart wurde er erst vor zwei Wochen freigestellt, nachdem diese Saison mehr als enttäuschend für die Schwaben läuft

Der 61-Jährige ist auch nicht erst seit gestern Thema auf Schalke. Wie die Bild berichtet war er bereits als Nachfolger für Horst Heldt auf dem Zettel. Am Ende wurde es aber ein gewisser Christian Heidel.