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Von 2004 bis 2005 und 2011 war Ralf Rangnick Cheftrainer von Schalke 04. Seine beiden Amtszeiten sind statistisch gesehen die erfolgreichsten in der S04-Geschichte. Mit seinen neuesten Aussagen macht sich der 60-Jährige unter den Schalke-Anhängern allerdings unbeliebt.

Unter seiner Leitung erreichte Schalke durch das „Wunder von Mailand“ das Halbfinale der Champions League. Auch Schalkes letzter großer Titel, der Gewinn des DFB-Pokals 2011, fällt in seine Amtszeit.

Kein Wunder also, dass Ralf Rangnick auf Schalke in positiver Erinnerung geblieben ist. Seine Aussagen im Gespräch mit der Leipziger Volkszeitung richten sich allerdings gegen die Fans seines Ex-Vereins.

Rangnick-Aussage verärgert Schalke-Anhänger

„Ich war schon bei einigen Vereinen tätig und kann und muss einfach sagen, dass ich eine derart enge Verbindung zwischen Mannschaft und Fans noch nicht erlebt habe“, so Rangnick.

Auf den Spott der Fans in den sozialen Netzwerken brauchte der Leipziger Sportdirektor und Cheftrainer in Personalunion nicht lange warten. Rangnick begründete seine Aussage damit, dass der junge Verein mit seinen Fans wachsen konnte.

Bemerkenswert: Zum DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg (1:0) kamen nur 21.135 Zuschauer in die Red Bull Arena. Das Stadion bietet über 40.000 Zuschauern Platz.

Aktuelle S04-Themen:

Unterstützung bekommen die Schalke-Fans sogar aus Dortmund. Ein User schreibt bei Facebook: „Sorry, selbst als Dortmunder wird mir im Sinne von Schalke ganz kurz mal schlecht!“

Wenn Rangnick mit seinen Leipzigern in der Rückrunde bei den Königsblauen antritt (16. März, 15.30 Uhr), dürfte der Beliebtheitsgrad des ehemaligen S04-Cheftrainers gesunken sein.