Bild: Torsten Silz/dpa

Amine Harit (22) sorgte in der vergangenen Saison hauptsächlich abseits des Fußballplatzes für Schlagzeilen. Das will der Mittelfeldspieler von Schalke 04 ändern.

  • Amine Harit erlebte eine schwierige zweite Saison bei Königsblau.
  • Mit den dauernden Negativ-Schlagzeilen soll Schluss sein.
  • Der 22-Jährige will zu alter Stärke zurückfinden.

„Nicht mehr der Gleiche“ war Harit nach der Verwicklung in einen tödlichen Autounfall Ende Juni letzten Jahres. Das spiegelte sich auch in seiner Leistung auf dem Platz wider.

Harit stürzte im zweiten Jahr beim S04 ab

In 25 Einsätzen erzielte der gebürtige Franzose bloß einen Treffer und drei Torvorlagen. Was seinen Marktwert betrifft, sorgte er auf Schalke für einen traurigen Rekord.

„Wenn die Leute das jeden Tag in Verbindung mit meinem Namen in der Zeitung lesen, bin ich selbst schuld. Ich habe dieses Bild zugelassen und den Journalisten zu viel zum Schreiben geliefert“, so Harit im Interview mit Bild.

Harit will nur noch positiv auffallen

Mit solchen Schlagzeilen soll jetzt Schluss sein. „Man kann täglich über mich schreiben, was man will. Was mich stört, ist, dass es meine Familie verletzt. Aber ab sofort wird es sowieso nur noch positive Sachen über mich zu berichten geben.“

Amine Harit im Zweikampf mit Drochtersens Florian Nagel. Foto: Axel Heimken/dpa

Denn: Nach einer starken Vorbereitung hofft Harit auf einen Neuanfang unter David Wagner (47). Auch sein Auftritt im DFB-Pokal gegen Drochtersen/Assel (5:0) hat gezeigt, dass den Schalke-Profi der Ehrgeiz gepackt hat.

Schalke zu Saisonbeginn bei Borussia Mönchengladbach gefordert

Seine nächste Chance, sich zu beweisen erhält Harit am Samstag (17. August, 18.30 Uhr) beim Bundesliga-Auftakt des S04 in Gladbach. Am Niederrhein freut man sich bereits auf die Begegnung.

Von einem „richtigen Leckerbissen“ sprach Gladbach-Sportdirektor Max Eberl (45) vor dem Spiel. Auf Schalker Seiten ist dann möglicherweise auch Münir Levent Mercan (18) dabei, der nach starken Leistungen vorerst bei den Profis bleiben darf.