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Sommer-Neuzugang Omar Mascarell konnte bislang nicht überzeugen. Trainer Domenico Tedesco setzte kaum bis gar nicht auf den defensiven Mittelfeldspieler. Der 25-Jährige gibt sich aber kämpferisch.

An einen Abschied denkt Omar Mascarell nicht. Auch nicht auf Leihbasis.

Dabei hätte der Spanier gute Gründe, sich über einen Wechsel Gedanken zu machen. Nur viermal stand der Sommer-Neuzugang in der Startelf. Insgesamt kam er sechsmal zum Einsatz. 25 Pflichtspiele absolvierte aber der S04 seit Saisonbeginn.

In drei Partien durfte Mascarell über 90 Minuten spielen. Zwei davon in den wenig sportlich bedeutenden Champions-League-Spielen in Porto und gegen Lokomotive Moskau.

Omar Mascarell nur viermal in der Startelf

Im Sommer 2016 verpflichtete Eintracht Frankfurt den Rechtsfuß von Real Madrid. Zwei Jahre später machten die Königlichen von einem Rückkaufrecht Gebrauch, um ihn gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Schalke schlug zu. Für 10 Millionen Euro. Sein Start bei den Königsblauen verlief aber schlecht.

Im Sommertrainingslager zog Mascarell sich einen Muskelfaserriss zu und fiel über fünf Wochen aus. So verpasste er den Start in die Saison.

Als anschließend die Leistungen nicht stimmten, wurden die kritischen Stimmen lauter. So laut, dass Manager Christian Heidel sogar intern den Transfer bereits rechtfertigen musste.

Aus meiner Sicht bin ich kein teures Missverständnis.

Omar Mascarell

Ist der Sommer-Neuzugang ein teures Missverständnis? „Aus meiner Sicht nicht. Ich bin als Pokalsieger aus Frankfurt gekommen, war dort einer der Leistungsträger und habe gezeigt, was ich kann“, sagt Mascarell im Interview der aktuellen kicker-Ausgabe (10. Januar).

„Bislang hat es sich noch nicht ergeben, dass ich das über einen längeren Zeitraum auch auf Schalke kann. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das ändert“, gibt sich der Ex-Frankfurter in dem Gespräch kämpferisch.

Deswegen denke er auch nicht daran, seinen neuen Klub vorzeitig zu verlassen. Das sei nicht sein Bestreben, so der defensive Mittelfeldspieler.

„Wenn Schalke mir einen Abschied nahelegt, müsste ich mir Gedanken darüber machen. Aber das war bislang nicht der Fall. Und ich glaube auch nicht, dass das so kommt.“

Stattdessen blickt der 25-Jährige optimistisch in die Zukunft. „Ich drücke mir selbst die Daumen, dass ich in der Rückrunde mehr Einsätze bekomme. Dann werde ich zeigen, dass ich hier bin, weil ich dem Verein weiterhelfen kann“, zitiert ihn das Fußball-Magazin.