Bild: Schalke 04

Am Ende ist es nur ein schwacher Trost. Jonjoe Kenny (22) erzielte im letzten Gruppenspiel der U21-EM ein Traumtor. Trotzdem muss die englische U21-Nationalmannschaft die Heimreise antreten.

  • Jonjoe Kenny trifft sehenswert bei der U21-EM.
  • Trotzdem verpassen die Young Lions den Einzug ins Halbfinale.
  • Der Neuzugang wird deshalb wohl eher in die S04-Vorbereitung einsteigen.

Schon vor dem Spiel zwischen Kroatien und England war klar, dass beide Teams keine Chance mehr auf ein Weiterkommen bei der U21-EM haben. Trotzdem entwickelte sich ein munteres Fußballspiel im Stadio Olimpico de Serravalle (San Marino).

Kenny gegen Kroatien erneut in der Startelf

Schon nach elf Minuten durfte Kenny, der trotz seines verursachten Elfmeters beim 2:4 (0:0) gegen Rumänien wieder in der Startelf stand, das erste Mal jubeln. Reiss Nelson verwandelte einen Strafstoß zur Führung für die Engländer.

Kroatien kann in der Folge drei Mal ausgleichen

In der 39. Minute glich Josip Brekalo zum 1:1-Halbzeitstand aus. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel ging England durch James Maddison erneut in Führung. Kroatien antwortete erneut. Diesmal in Person von Nikola Vlasic (62.).

Nach 70 Minuten schlug die Stunde des neuen S04-Verteidigers. Kenny, der Schalke mit Liverpool vergleicht, traf aus 25 Metern halbhoch ins lange Eck.

Trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit der Partie wollten sich die Kroaten damit aber nicht zufrieden geben. In der 82. Minute traf Josip Brekalo erneut zum Ausgleich. Es blieb in der Folge beim 3:3.

Für beide Teams endet die Gruppenphase somit mit nur einem Punkt. Rumänien setzte sich als Gruppensieger durch und trifft im Halbfinale auf Deutschland. Frankreich muss als Gruppenzweiter gegen Spanien ran.

Kenny steigt wohl früher in die Saisonvorbereitung ein

Kenny, der seine Länderspielreise anders als Salif Sané ohne Verletzung überstanden hat, wird S04-Coach David Wagner voraussichtlich schon früher zur Verfügung stehen. Allerdings noch nicht zum Trainingsstart am 1. Juli. Gegen die SG Wattenscheid kam Kenny dann zu ersten Minuten, über die er nach dem Spiel prompt sprach.

Zu dem braucht Hamza Mendyl nicht erscheinen. Der Marokkaner wurde vom Verein freigestellt, um neue sportliche Optionen zu prüfen.