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Beim DFB-Pokalspiel am Samstag (10. August) gegen Drochtersen/Assel feierte Jonjoe Kenny (22) sein Pflichtspieldebüt für den S04. Der Neuzugang fühlt sich auf Schalke bereits „wie zu Hause“.

  • Kenny zeigt sich zufrieden mit dem Schalker Saisonstart.
  • Als Rechtsverteidiger will er sich nicht nur auf seine defensiven Aufgaben konzentrieren.
  • Gerne sucht der 22-Jährige den Weg nach vorne.

Kenny ist für die Saison 2019/2020 vom FC Everton an den S04 ausgeliehen. Der Engländer möchte dabei mithelfen, Schalke wieder nach oben zu bringen.

Kenny: „Es läuft super“

Auch wenn er durch die Teilnahme an der U21-EM etwas später zum Team gestoßen ist, hat sich der Neuzugang schnell eingelebt. „Ich mag es, hier zu leben. Es läuft super, ich fühle mich hier zu Hause“, sagt er im Interview mit SchalkeTV.

Auch die Spielweise von Neu-Trainer David Wagner (47) scheint Kenny zu liegen. Aus einer stabilen Viererkette heraus sucht der S04 den Weg nach vorne.

Wagner fordert Offensivaktionen

„Ich mag es zu verteidigen, aber ich mag es auch, nach vorne zu gehen“, erklärt Kenny, der sich für eine feste Verpflichtung bei Schalke empfiehlt. Trainer Wagner fordere von ihm, dass er sich ins Offensivspiel einschalte. Gilt Gleiches bald für Juan Miranda (19) vom FC Barcelona?

Schalke-Trainer David Wagner fordert Offensivaktionen von Kenny. Foto: dpa

Der Rechtsverteidiger sieht sich dabei in der Pflicht. „Ich muss mehr Chancen für meine Mitspieler kreieren. Das ist nun ein Teil meines Jobs und das möchte ich so gut wie ich es kann erledigen“, erklärt er.

Umsetzung der Spielidee braucht Zeit

Mit der Schalker Vorbereitung ist Kenny, der zum Zeitpunkt seines Wechsels noch nicht besonders viel über seine Mitspieler beim S04 wusste, insgesamt zufrieden. Es sei klar, dass man die neuen Abläufe nicht gleich perfekt umsetzen könne.

Die letzten Spiele hätten aber gezeigt, dass „die Dinge jetzt besser funktionieren“, so Kenny. „Natürlich gibt es noch immer vieles zu verbessern. Aber mit einem neuen Trainer und neuen Spielern gibt es auch eine neue Spielidee – und deshalb braucht das Zeit“, sagt er.