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Seit dem 2. Januar steht Naldo bei AS Monaco unter Vertrag. Der Wechsel vom S04 zu den Monegassen kam überraschend. Mit einer langen SMS an Christian Heidel bat der Abwehrspieler um Freigabe.

„Es tut sehr weh, Schalke verlassen zu haben“, sagt Naldo in der aktuellen „Sport Bild“ (9. Januar). Der 36-Jährige erklärt darin seine Beweggründe.

„Ich muss meinen Weg gehen. Ich bin ehrgeizig, fühle mich fit und will spielen!“

Mehr Worte will der Ex-Schalker aktuell nicht verlieren. Erst, wenn er mehr Spiele für seinen neuen Klub AS Monaco absolviert hat.

Naldo bat in langer SMS an Heidel um Freigabe

Das erste Pflichtspiel hatte Naldo bereits am 6. Januar absolviert. Das zweite folgt am Mittwoch (9. Januar).

Im Fürstentum soll der baumlange Innenverteidiger dabei helfen, den Abstieg aus der 1. Liga zu verhindern. Der Vizemeister ist nach der Hinrunde Tabellenvorletzter.

Der Trainerwechsel von Leonardo Jardim hin zu Thierry Henry Mitte Oktober brachte AS nicht den gewünschten Effekt. Henry war aber der entscheidende Auslöser, als es um den Wechsel ging.

Demnach überzeugte der ehemalige Weltklasse-Stürmer den ehemaligen S04-Spieler in einem längeren Gespräch vor Silvester. Henry versprach Naldo mehr Einsätze und schwärmte von seinen Fähigkeiten.

Monaco-Trainer Henry schwärmt von Naldo

„Er hat mit Bremen und Wolfsburg einige Titel gewonnen, war auf Schalke Publikumsliebling. Er hat dort eine tolle vergangene Saison gespielt, er schieße Tore und er hat vor allem viel Ruhe und viel Erfahrung. Genau das brauchen wir dringend. Erfahrung ist für uns im Moment sehr wichtig.“

Dabei spielen die 36 Jahre des Brasilianers keine Rolle. „Sein Alter ist kein Problem und spielt für mich keine Rolle. Seine Leistung, seine Erfahrung und seine Führungsqualitäten sind entscheidend.“

Naldo (r.) absolvierte in der Hinrunde nur 13 von 24 möglichen Pflichtspielen. Foto: dpa

Schalke selbst wollte den Führungsspieler eigentlich nicht abgeben. Naldo bat S04-Manager Christian Heidel aber in einer langen SMS, ihm keine Steine in den Weg zu legen, obwohl er erst im Oktober noch seinen Vertrag bis Sommer 2020 verlängert hatte.

Dabei war der französische Vizemeister aber nicht die einzige Option. Nach kicker-Informationen führte auch Hannover 96 Gespräche mit dem Ex-Wolfsburger und -Bremer.